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Kommunalpolitik

14.08.2020

Ein Bild mit Bienen für die Blumen

Ein Vorschlag von der Wählergruppe Pro Höchstädt

Die Wählergruppe Pro Höchstädt veranstaltete den ersten Stammtisch nach der Kommunalwahl im März. Das Ziel, mindestens ein Stadtratsmandat zu erreichen, wurde geschafft. Vorsitzender Rainer Wanek, inzwischen neues Stadtratsmitglied, bedankte sich bei allen für die Unterstützung im Wahlkampf und bei den Wählern für ihr Vertrauen.

Wanek berichtete von den ersten Monaten seiner Stadtratsarbeit und von der vielfältigen Aufgabenstellung seines Referates Stadtentwicklung. Gemeinsam mit Innenstadtkoordinatorin Sonja Gastl und Bürgermeister Gerrit Maneth wurden neue Strukturen entwickelt und die Schwerpunkte für die Arbeit der nächsten Jahre festgelegt. Leider stellt auch hier die Corona Pandemie die handelnden Personen vor große Herausforderungen.

Bei den Berichten aus dem Stadtrat wurde die Fortsetzung des Rufbusses positiv begrüßt. Konrad Lindner wünscht sich jedoch eine bessere Bewerbung dieses guten Angebots.

Für Maximilian Beitinger war es wichtig, dass es beim Thema Badesee für Höchstädt endlich vorwärts geht. Er verwies hier als Beispiel auf den schönen Badesee in Blindheim. Gerade in Zeiten, wo der Urlaub daheim mehr in den Vordergrund rückt, wäre hier eine zeitnahe Lösung dringend wünschenswert. Katrin Mayerle zeigte dabei die neuen Trainingsmöglichkeiten für die Schwimmer der SSV am Egelsee auf, die von ihnen selber geschaffen worden sind. Für die Grünflächen der Stadt, die aktuell nicht gemäht werden, um für die Bienen genügend Pflanzen und Blüten anzubieten, schlug Konrad Lindner kleine Beschilderungen mit dem Bild einer Biene vor.

Großes Thema war laut Pressemitteilung wieder die B16-Umfahrung der Stadt. Dass bis heute der Bürgerentscheid für Nord nicht umgesetzt wurde, ist für viele unverständlich. Genauso wie die unsäglichen Leserbriefe, die mit Halbwahrheiten und unsachlichen Aussagen glänzen, heißt es weiter. Und: „Dass die Umfahrung im Norden die einzige Variante ist, die den Verkehr von und nach Nördlingen aus der Stadt hält, wird wissentlich verschwiegen. Gleichzeitig sorgt dies auch für eine deutliche Entlastung von Deisenhofen und Mörslingen. Von Regensburg bis Donaumünster ist die B16 draußen aus den Ortschaften und dann kommen die Probleme.“

Alle hoffen, dass es baldmöglichst in Höchstädt zu einer Verkehrsentlastung kommt, so Stadtrat Rainer Wanek, „der Verkehr unserer Konsumgesellschaft wird so schnell nicht weniger werden“!

Manuel Schuster wunderte sich noch über die Beschwerden von Deisenhofenern und Mörslingern bezüglich der Ausweitung des Wasserschutzgebietes. Sie haben doch überall Plakate aufgehängt mit dem Slogan „Boden und Wasser“ schützen. Rainer Wanek merkte dazu noch an, dass es nicht die Stadt Höchstädt ist, die das Wasserschutzgebiet neu ausweisen wird, das sind gesetzliche Vorgaben. Außerdem wollte sich Höchstädt Rieswasser anschließen, jedoch beharrte das Umweltministerium in München auf den Erhalt des Wasserschutzgebietes und der eigenen Wasserversorgung – also ganz im Sinne von Deisenhofen und Mörslingen. (pm)

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