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Söder fordert bundesweit einheitliche Regeln für regionale Corona-Gegenmaßnahmen
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Wittislingen

25.03.2020

Ein Wittislinger malt die Maßnahmen gegen Corona

Freunde treffen, zum Friseur oder eine Runde laufen gehen? Mit dieser Visualisierung zeigt Dominik Eberle, was man noch darf – und was nicht.
Bild: Dominik Eberle

Was darf man noch? Und was nicht? Dominik Eberle aus Wittislingen erläutert die neuen Regeln in einer selbst gezeichneten Visualisierung.

Geschäftsschließungen, Ausgangsbeschränkung, Kontaktverbot. Die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus werden nicht nur immer schärfer, sie sind auch kompliziert. Nicht jeder versteht da immer gleich, was noch erlaubt ist – und was nicht. Das dachte sich auch Dominik Eberle aus Wittislingen. Den hauptberuflichen Trainer für Visualisierungen brachte das gemeinsam mit einer Kollegin auf eine Idee: „Wir wollten einen nützlichen Beitrag für diese komplizierte Zeit leisten“, sagt der 46-Jährige. Das Ergebnis ist im Bild rechts zu sehen: Eberle hat die verschiedenen Maßnahmen anschaulich und auf einen Blick in einer Zeichnung erklärt.

Die Informationen wollte er möglichst einfach veranschaulichen

Für den Wittislinger ist es schon die zweite bildliche Verdeutlichung in Zeiten von Corona. In der ersten ging es noch um die Ausgangsbeschränkungen, die Ministerpräsident Markus Söder am Freitag erlassen hatte. Die aktuelle Zeichnung erklärt die Einigung von Bund und Ländern auf weitreichenden Kontaktverbot. Sie zeigt: Partys, Gaststättenbesuche und mehr sind verboten. Außerdem soll ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu fremden Menschen eingehalten werden. Sport und Bewegung an der frischen Luft sind hingegen noch erlaubt – wenn man allein unterwegs ist. Auch der Weg zur Arbeit und Essensbestellungen bleiben erlaubt.

Eberle war es wichtig, die Infos möglichst einfach zu veranschaulichen: „Auf uns prasseln jeden Tag so viele Informationen ein, wir werden von Nachrichten überschüttet. Mit der Visualisierung wollen wir das übersichtlicher machen.“

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Statt Online-Medien die Zeitung lesen

Wie er selbst den Überblick behält? „Ich verzichte auf Online-Nachrichten.“ So wolle er verhindern, dass die vielen Neuigkeiten, die im Minutentakt online abrufbar sind, in Stress ausarten. Stattdessen lese er regelmäßig die Zeitung, auch die Donau-Zeitung. „Die kann ich dann lesen, wann ich es brauche“, sagt er. Und in der Zeitung gebe es auch keine Algorithmen, die einem nur das zeigen, wofür man sich in der Vergangenheit bereits interessiert hat.

Zum Schluss hat Eberle, der auch Seminare zur Stressbewältigung gibt, einen Tipp für die aktuelle Krisenzeit: Man sollte sich auch immer wieder ins Gedächtnis rufen, was im Leben alles gut läuft. „Wir konzentrieren uns oft auf die negativen Dinge und verdrängen das Positive. Aber das Gute ist auch wichtig.“ Seine Frau und er schreiben etwa jede Woche in einem Bullet-Journal auf, welche positiven Dinge sie erlebt haben. „Wenn man da ein paar Wochen zurückblättert, erinnert man sich auch wieder an die guten Erlebnisse.“

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