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Dillingen/Sandizell

09.07.2019

Florian Stadlmayr ist nach der Primiz auf Wolke sieben

Mehr als 2000 Menschen kamen in Sandizell bei Schrobenhausen zur Primiz von Florian Stadlmayr (Mitte). Nachprimiz wird am Samstag, 13. Juli, in der Dillinger Basilika gefeiert. Danach gibt es einen Empfang auf dem Basilikaplatz.
Bild: Christoph Balzer

Mehr als 2000 Menschen feiern mit dem Neupriester in Sandizell. Am Samstag geht es in Dillingen weiter.

Auch zwei Tage nach der Primiz ist Florian Stadlmayr immer noch auf Wolke sieben. „Bis Montagmittag war es wie in einem Film, und ich bin jetzt immer noch in Hochstimmung“, sagt der 32-Jährige. Am Sonntag hat Stadlmayr in seiner Heimat in Sandizell bei Schrobenhausen seine erste heilige Messe als neu geweihter Priester gefeiert. Die Resonanz war überwältigend. Mehr als 2000 Menschen waren zur Primiz gekommen, darunter etwa 100 Katholiken aus der Pfarreiengemeinschaft Dillingen. Dort wirkte Stadlmayr zuletzt als Diakon. Und die machten sich auch bemerkbar, als der Neupriester fragte, wo denn die Dillinger seien. „Sie waren sehr stark vertreten, das hat mich sehr gefreut“, sagt Stadlmayr dankbar.

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„Es war eine wunderbare Erfahrung“

Einer von ihnen war der Pfarrgemeinderatsvorsitzende der Dillinger Pfarrei St. Peter, Christoph Balzer. Für ihn sei bereits die Priesterweihe Stadlmayrs im Augsburger Dom „ein ergreifendes Erlebnis“ gewesen. Die Primiz habe dies noch gesteigert. „Es war eine wunderbare Erfahrung, ein ganz tolles Ereignis“, sagt Balzer. Und auch eine starke Delegation der Regens-Wagner-Einrichtung Hohenwart feierte die Primiz mit. Dort hatte der Geistliche den Beruf des Heilerziehungspflegers erlernt. „Und durch die Menschen mit Behinderung habe ich meine Berufung zum Priester entdeckt“, sagt Stadlmayr, der sich als Pastoralpraktikant in Dillingen, den Wurzeln des Regens-Wagner-Werks, gleich heimisch fühlte. „Für mich ist Regens Wagner schon ein Seliger“, sagt der Neupriester. Denn was der gebürtige Dattenhausener Johann Evangelist Wagner geschaffen habe, sei ein Wunder.

Der Primizspruch: „Gott unter uns im Gewand des Menschen“

Florian Stadlmayr hatte sich den Primizspruch „Gott unter uns im Gewand des Menschen“ gewählt. Die Predigt hielt Pfarrer Martin Schnirch aus Ottmaring. Unter den knapp zwei Dutzend Geistlichen, die den Gottesdienst mitzelebrierten, waren unter anderem auch Dillingens Stadtpfarrer Wolfgang Schneck und Stadlmayrs Heimatpfarrer Ludwig Michale, der einstige Dekan des früheren Dekanats Höchstädt und ehemalige Stadtpfarrer von Wertingen.

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Er freut sich auf viele Begegnungen auf dem Basilikaplatz

In Dillingen feiert Florian Stadlmayr am Samstag, 13. Juli, Nachprimiz. Sie beginnt um 18 Uhr in der Basilika, danach wird es einen Empfang auf dem Basilikaplatz (bei schlechtem Wetter im Stadtsaal) geben. „Ich freue mich auf viele Begegnungen“, sagt Stadlmayr. Er sei vom ersten Tag an in Dillingen voll integriert gewesen und habe in den vergangenen beiden Jahren viel von Stadtpfarrer Schneck lernen dürfen. Im September tritt der Neupriester seine Kaplanstelle in Weilheim an, zuvor wird er aber ab 19. August als Urlaubsvertretung aushelfen. Zuletzt hatten Helmut Wißmiller (2017), Manuel Beege (2016) und Christian Wolf (2015) in Dillingen unter großer Beteiligung der Gläubigen Nachprimiz gefeiert. Der vorerst letzte Primiziant aus Dillingen war Bernhard Holz (2012).

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