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Wittislingen

27.06.2019

In dieser Straße in Wittislingen gilt bald ein Halteverbot

Solche Schilder zeigen ein eingeschränktes Halteverbot an.
Bild: Jens Kalaene, dpa (Symbol)

Die Straße ist eng, aber rege befahren. Wenn das jetzt beschlossene Halteverbot nicht ausreicht, will Wittislingen eine strengere Regel verabschieden.

In der Thietburgastraße in Wittislingen gilt künftig auf einer Straßenseite ein eingeschränktes Halteverbot. Bürgermeister Ulrich Müller stellte die Pläne vor, zeigte sich aber skeptisch. „Vielleicht müssen wir noch nacharbeiten. Wenn es nicht funktioniert, machen wir das Halteverbot beidseitig.“ In der engen, rege befahrenen Straße parken mehrere Autos von Anwohnern – obwohl fast alle große Grundstücke mit Parkmöglichkeiten haben. Ziel des Halteverbots ist, den Verkehrsfluss zu verbessern.

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Halten sich dann alle an die Regeln?

Nun war die Frage, ob das durch das einseitige Halteverbot gelingt. Müller erklärte, dass auf der anderen Seite höchstens drei bis vier Parkmöglichkeiten bleiben – wenn die Abstandsregelungen eingehalten werden und niemand unerlaubterweise an Engstellen parkt. „Das hat jeder bei seiner Führerscheinprüfung gelernt. Die Frage ist, wer es noch weiß“, sagte Müller. Wenn alle Autofahrer – teilweise regelwidrig – auf der anderen Seite parken, wäre niemandem geholfen und man müsste reagieren.

Ein Gemeinderatsmitglied stimmt gegen die Lösung der Kommune

Walter Pfeifer betonte, das sei für die Anwohner eine „Rieseneinschränkung“. „Haben wir mit denen schon geredet?“ Müller erklärte, dass er vor Ort war. Und es seien Bürger, die sich das Parkverbot wünschen – sogar auf beiden Seiten. Holger Dünzel wünschte sich das ebenfalls: „Warum nicht gleich beidseitig?“ Die einseitige Lösung sei „nicht nachvollziehbar“ – deshalb könne er nicht zustimmen. Weil die restlichen Ratsmitglieder den Vorschlag aber absegneten, kommt dieser nun doch.

Wittislingen will keine Öko-Klos

Ebenfalls auf der Tagesordnung stand das Thema Komposttoiletten. Wittislingen liegt, wie auch alle anderen Kommunen im Kreis, das Angebot vor, Öko-Klos mit einer Förderung von Donautal-Aktiv aufzustellen. Doch auch mit Förderung würden hohe Kosten anfallen, insbesondere langzeitige Betriebskosten. Das war allen Räten zu teuer. (Lesen Sie hier, wie Lauingen, Blindheim und Höchstädt über die Komposttoiletten entschieden haben.)

Das Hauptthema der Ratssitzung war die neue Satzung zur Wasserversorgung. Den Text dazu lesen Sie hier: Das Wittislinger Wasser wird deutlich teurer

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