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Kulturtage Dillingen

22.09.2019

Jetzt starten „besondere Wochen“ im Landkreis Dillingen

Schokolade zur Eröffnung (von links): Anton Kapfer, Heinz Gerhards, Thomas Wohlhüter, Erwin Lohner und Leo Schrell.
Foto: Aumiller

Die Dillinger Kulturtage sind offiziell eröffnet. Gundelfingen präsentiert sich dabei als nobler Gastgeber. Auf was sich die Besucher freuen können.

Die 21. Kulturtage im Landkreis Dillingen sind eröffnet. Die Feierstunde zum Auftakt der ganz besonderen Veranstaltungsreigens fand im Rahmen der GET-Ausstellung eine attraktive Bühne. Mehrere hundert kulturbegeisterte Bürgern und neugierige Gäste sind gekommen. Die Stadt Gundelfingen, die zusammen mit den anderen Donaustädten und deren europäischen Partnern in diesem Jahr Schwerpunktregion der Kulturtage ist, erwies sich dabei als noble Gastgeberin.

Der Vorsitzende des Förderkreises DLG Kultur und Wir, Anton Kapfer, brachte es in seiner Eröffnungsrede auf den Punkt, als er Oscar Wilde zitierte: „Wer in schönen Dingen einen schönen Sinn entdeckt, der hat Kultur“. Das breit gefächerte Programm der Veranstaltungsreihe lasse auf eine hohe Akzeptanz der einzelnen Termine hoffen, sagte der Kulturtageverantwortliche auch für sein hoch motiviertes ehrenamtlich agierendes Team und die unermüdlich tätig gewesene Geschäftsführerin Lydia Edin.

Es ist ein anspruchsvolles Angebot

Das Besondere in der Vielfalt zu bieten war bei den Planungen Leitidee, sagte Kapfer. Der Dank des Vorsitzenden galt besonders dem Landkreis und damit den Kommunen sowie allen Gönnern aus der Wirtschaft und privaten Geldgebern für ihren wichtigen finanziellen Beitrag. Nun hoffe man darauf, dass möglichst viele Bürger das anspruchsvolle Kulturangebot annehmen werden.

Der Schirmherr der Kulturtage, Landrat Leo Schrell, ist stolz auf die Kulturtage, wie er sagt. Auch, weil sie von so vielen Ehrenamtlichen und dem Kulturamt an der Kreisverwaltungsbehörde mit Leben erfüllt werden. Bei der breit gefächerten Reihe an Veranstaltungen treffen sich Tradition und Moderne in einer außergewöhnlichen Mischung, betonte der Landkreischef. Die Kulturtage hätten ungebrochenen Schwung und sprühten geradezu von Ideenreichtum. Sie würden Menschen verbinden und durch die Partnerschaften der Donaustädte europäisches Denken positiv beeinflussen. Für den heimatlichen Raum seien die „besonderen Wochen gar eine starke Kraftquelle“, sagt Leo Schrell in seiner Rede.

Der Gundelfinger Christian Deisler brachte das Publikum ins Schwitzen – und zum Lachen. So war die Eröffnung der 21. Kulturtage am Wochenende in Gundelfingen ein Höhepunkt für Körper und Geist.
Foto: Karl Aumiller

Regierungspräsident Erwin Lohner, ein gebürtiger Gundelfinger, sah in den Dillinger Kulturtagen nicht nur einen willkommenen Anlass, wieder an die Donau zu Besuch zu kommen. Er lobte die angesehene Kulturinitiative und die vielen Bürger, die sich für die Umsetzung dieser ehrenwerten Einrichtung starkmachten. Der europäische Aspekt, den die Donaustädte und ihre europäischen Partner einbringen würden, der sei nicht hoch genug zu bewerten. In einer Zeit, in der es in Europa stark krisele, komme derartigen Verbindungen ein hoher Stellenwert zu, erinnerte der Regierungspräsident.

„Wo meine Heimat am schönsten ist“, unter diesem Titel hatten Schüler von Volksschulen im Landkreis einen Malwettbewerb bestritten. Ihre bunten Zeichnungen hatten sechs Buben und Mädchen zu Siegern gemacht. Im einzelnen waren dies Fabienne Bonifiglio (Grundschule Höchstädt), Loresa Ramaj (Grundschule Dillingen), Viona Böswald (Peter-Schweizer-Grundschule Gundelfingen) und Khang Phung (Karolina- Frieß-Grundschule Lauingen). Einen Sonderpreis errangen Lenny Bach (Grundschule Höchstädt) und Viktoria Rendle (Peter-Schweizer-Grundschule Gundelfingen).

Die GET ist die perfekte Kombination

Bürgermeisterin Miriam Gruß drückte ihre Freude darüber aus, dass die Kulturtage in ihrer Stadt Gundelfingen starten. Die Vielfalt und Leistungsfähigkeit der Wirtschaft anlässlich der GET mit der Kulturreihe zu verbinden, dies sei eine glückliche Symbiose, meinte sie. Gruß berichtete von den langjährigen Kontakten der Stadt mit der niederländischen Partnerkommune Beek. Das süße Geschenk, das von Kultur und Wir als Dankeschön unter anderem auch an Geschäftsstellenleiter Heinz Gerhards von der Gundelfinger Stadtverwaltung für seine professionelle Organisationsarbeit überreicht wurde, stammt von der renommierten Schokolaterie Choman in Beek, die an diesem Abend unter anderem von den Brüdern Choman vertreten wurde.

Donauklang Höchstädt, Musikschule Dillingen und viele Stadtkapellen

Den Unterhaltungscharakter der Veranstaltung prägte mit viel Witz Christian Deisler aus Gundelfingen. Er brachte mit seiner Aufforderung zur Bewegung das Publikum ins Schwitzen. Für die musikalische Ausgestaltung der Eröffnung der Kulturtage sorgten mehrere Klangkörper in vielfältiger Weise. Mitwirkende waren das Saxofonquartett der Musikschule Dillingen sowie die Bläserensembles von „Donauklang“ Höchstädt-Blindheim und der Stadtkapellen Gundelfingen und Lauingen, die sich über viel Beifall freuen durften. Zauberhafte Foto-Impressionen aus der Region lieferte Wolfgang Elster von der Fotogruppe der VHS Dillingen.

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