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25.08.2020

Strauß und Stoiber waren ihre großen Vorbilder

Das Bild ist knapp 38 Jahre alt: Damals suchte unsere heutige Kandidatin Abkühlung im frisch gebauten Haus der Eltern in Bachhagel.
Bild: privat

Unsere heutige Kandidatin hat es eher zufällig in die Politik verschlagen. Dafür ist sie schon weit gekommen

Einer der denkwürdigsten Tage unserer heutigen Kandidatin war ein 70. Geburtstag. Natürlich nicht ihrer, davon ist sie noch weit entfernt. Sondern der von Edmund Stoiber. Denn zur großen Sause des Ex-Ministerpräsidenten war die Frau, deren Namen wir heute suchen, persönlich eingeladen. „Da war ich stolz wie Bolle“, erzählt sie ehrfürchtig. Stoiber, genau wie Franz Josef Strauß, waren immer Vorbilder für die CSU-Politikerin. „Ich wusste: Irgendwann muss ich die kennenlernen.“ Bei Stoiber lag das an den schlechten Mathenoten, die auch unsere Kandidatin hatte und trotz derer er es zum Ministerpräsidenten geschafft hat. Und bei Strauß? „Er kann so gut reden und war dabei so enthusiastisch. Der hat seine Meinung sagen können, ohne dass man es ihm gleich übel genommen hat.“

Seit Jugendtagen ist unsere heutige Kandidatin politisch aktiv, früher in der Jungen Union, heute bei der CSU, immer auf kommunaler Ebene. „Ich hatte immer eine klare Meinung zu politischen Themen“, sagt sie. Trotzdem ist sie in die Politik „irgendwie reingerutscht“. Zur JU wurde sie überredet, plötzlich war sie Schriftführerin und ehe sie es sich versah, saß sie im Gemeinderat in ihrer Heimat Bachhagel, im Kreistag und heute leitet sie gar die Geschicke einer ganzen Stadt (welche, das verraten wir hier natürlich nicht).

Der Weg ins Rathaus war ihr schon lange vorherbestimmt. Immerhin ist unser Gast Verwaltungsfachwirtin und war einige Jahre gar Leiterin eines Haupt- und Personalamts. Zu ihrem damaligen Chef hat sie übrigens noch immer Kontakt. „Wenn es schwierig wird, frage ich mich, was er wohl getan hätte“, erzählt sie.

Der verwaltungslastige Alltag macht ihr nichts aus. Das Arbeiten mit Gesetzen macht ihr sogar richtig viel Spaß. Auch deshalb ist sie seit 2019 Schöffin am Dillinger Landgericht – auch wenn so mancher Fall nicht spurlos an ihr vorübergeht. Um vom stressigen Alltag abzuschalten, zieht sich unsere Kandidatin abends gern mal die Laufschuhe über, heizt mit ihrem Snowboard im Urlaub die Piste hinunter oder wagt sich mit dem Moutainbike durch unwegsames, matschiges Gelände. Sich selbst an ihre Grenzen zu bringen, der Dreck, der am Rad nur so hochschießt und die pure Anstrengung. Das ist es, was ihr dabei am meisten Spaß macht.

Unser Bild ist übrigens entstanden, da war unsere Kandidatin eineinhalb Jahre alt und suchte im frisch gebauten Haus der Eltern Abkühlung. Ihre Kindheit in Bachhagel beschreibt sie als sehr schön. Nur eine Sache war da: Wegen ihrer rot leuchtenden Haare wurde sie in der Schule öfter mal gehänselt. Doch das hat sich schnell aufgehört. Und heute ist die Haarfarbe schon fast so etwas wie ein Markenzeichen.

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