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25.04.2019

Welche Perspektiven hat die Bundeswehr?

Auf dem Bild sind die Mitglieder der Jungen Union mit dem CSU-Ortsvorsitzendem aus Dillingen, Wolfgang Gorhau, Major Sebastian Bauer, Dr. Reinhard Brandl, Ulrich Lange und Oberbürgermeister Frank Kunz.
Bild: Knoll

Zwar verfügt die Wehr über mehr Mittel, dafür jedoch gibt es ein anderes Problem

Den Tag der Bundeswehr, der am 15. Juni in Dillingen stattfindet, nahm sich der Kreisverband der Jungen Union Dillingen zum Anlass, um schon im Vorfeld durch eine Diskussionsrunde die Perspektiven der Bundeswehr, speziell am Standort Dillingen, zu thematisieren. Als Referenten konnten die beiden Organisatoren, Manuel Knoll und Daniel Kaim, den Verteidigungspolitiker Reinhard Brandl aus dem Deutschen Bundestag sowie Major Sebastian Bauer vom Bundeswehrstandort Dillingen begrüßen.

Brandl sprach in seinem Vortrag über die verschiedenen Herausforderungen, vor denen die Bundeswehr momentan steht. Während die Bundeswehr seit den vergangenen Jahren wieder über mehr finanzielle Mittel verfügt, ist heute die größte Herausforderung die Nachwuchsgewinnung, insbesondere im Bereich Informatik, so Brandl.

Sebastian Bauer stellte anschließend den Bundeswehrstandort Dillingen vor. Dieser steht mit seinen IT-Fachkräften wie kaum ein anderer für die veränderte Rolle der Bundeswehr in der heutigen Zeit. In seinem Vortrag lobte er die tiefe Verankerung der Bundeswehr vor Ort: Bei öffentlichen Appellen bemerke er immer wieder, dass die Dillinger Bevölkerung fest zu ihrem Bundeswehrstandort stehe.

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Das sei nicht bei allen seinen beruflichen Stationen der Fall gewesen, so der Major. An der regen Diskussion, welche sich an die beiden Vorträge der Gäste anknüpfte, beteiligten sich auch Oberbürgermeister Frank Kunz und Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange, der seinen Wehrdienst selbst in Dillingen absolviert hat.

Auch deshalb liege ihm der Bundeswehrstandort sehr am Herzen und er freue sich über die positive Entwicklung dort in den vergangenen Jahren, so Lange. JU-Kreisvorsitzender und Kandidat für das Europäische Parlament, Siegfried Nürnberg, regte in der Diskussion an, ob durch eine gemeinsame europäische Materialbeschaffung Synergieeffekte genutzt werden könnten. Sowohl Bundestagsabgeordneter Reinhard Brandl, als auch Major Bauer standen diesem Vorschlag, der teilweise schon angewandt wird, offen gegenüber. (pm)

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