Gundelfingen

17.08.2018

Den Pokal ausblenden

Der Kapitän ist wieder „an Bord“. Fabio Kühn (rechts) kehrt beim FC Gundelfingen vor der Partie bei Türkspor Augsburg in den Kader zurück.
Bild: Brugger

Fußball-Landesliga Südwest: Die Partie bei Türkspor Augsburg hat für den FC Gundelfingen höchste Priorität, erst hinterher ist das anstehende Wiedersehen mit Stefan Anderl ein Thema.

Eine ganz „normale“ Woche tut zwischendurch auch mal gut. Wenn kein Mittwochsspiel ansteht, kann der Trainer mit seinen Schützlingen gezielter arbeiten, um Fehler abzustellen. Diese Gelegenheit hat sich Martin Weng mit den Landesliga-Fußballern des FC Gundelfingen in den vergangenen Tagen nicht nehmen lassen, denn nun steht wieder eine „englische“ Woche an. Los geht es mit dem Auftritt am Sonntag (15 Uhr) bei Türkspor Augsburg.

„Diese Partie hat absolute Priorität“, betont Weng – und blendet den kommenden Dienstag, wenn der FCG um 18.15 Uhr den Regionalligisten FV Illertissen in der zweiten Pokal-Hauptrunde erwartet, komplett aus. Obwohl das anstehende Pokalduell dadurch, dass der Gundelfinger Stefan Anderl als FVI-Coach in sein „Wohnzimmer“ Schwabenstadion zurückkehrt, einen ganz besonderen Reiz ausübt.

Doch das ist für die Gärtnerstädter angesichts des vorletzten Tabellenplatzes in der Landesliga aktuell noch Zukunftsmusik. „Für uns ist es wichtig, Punkte zu sammeln, um aus dem Tabellenkeller rauszukommen“, so Weng, der durchaus optimistisch im Haunstetter Stadion antritt. Denn nach der Rückkehr von Michael Grötzinger und Kapitän Fabio Kühn hat der Coach nahezu seinen kompletten Kader zur Verfügung. Lediglich die Langzeitverletzten Mario Laubmeier (Syndesmoseband) und Özcan Safak (Kreuzbandriss) sowie der verhinderte Tarik Öz fehlen. Fraglich ist weiterhin, ob Keeper Dominik Dewein bei den Augsburgern auflaufen kann. Unter der Woche hielt das Sprunggelenk des 19-Jährigen der Trainingsbelastung noch nicht stand und er musste vorzeitig in die Kabine.

Gesteigert werden konnte die Belastung bei Neuzugang Daniel Cesar Viana dos Santos. „Er brennt richtig“, hat Trainer Weng ausgemacht, was diesmal auch mit dem Gegner zu tun hat. Schließlich lief der Brasilianer bis Mai für Türkspor auf und stieß, nachdem ein Wechsel nach Indien platzte, vor dreieinhalb Wochen zu den Grün-Weißen. „Die beiden Tore gegen Memmingen haben ihn beflügelt, in unserer jetzigen Situation hilft uns Daniel auf jeden Fall weiter“, ist sein Trainer überzeugt – und liebäugelt damit, Viana dos Santos erstmals zusammen mit Johannes Hauf als „Doppelspitze“ ins Rennen zu schicken. Ob dann mehr rausspringt als beim 2:2 gegen den FC Memmingen II? „Wenn wir den Schwung aus der zweiten Halbzeit mitnehmen, dann ja“, ist der Trainer überzeugt. (wab)

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