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Dillingen

29.05.2019

Laufaktion: Da schwitzt der Schweinehund

Er rückt näher – der Wertinger Stadtlauf. Das „Schweinehund“-Team unsere Zeitung ist in die vierte Trainingswoche gestartet. Auch die Gymnastik und Aufwärmübungen dürfen bei unseren Laufeinheiten am Donauufer in Dillingen natürlich nicht fehlen.
Bild: Tanja Ferrari

Tapfer trainieren „unsere“ Läufer für den Wertinger Stadtlauf. Erste Fortschritte machen sich bereits bemerkbar, trotzdem gibt es bei vielen auch Zweifel.

Es geht langsam in die heiße Phase für unser „Schweinehund“-Team. In großen Schritten rückt der sechs Kilometer lange Wertinger Stadtlauf am 15. Juni näher. Unter dem Motto „von 0 auf 6“ sind die Läufer nun in die vierte Trainingswoche gestartet.

Die Stimmung in der Gruppe ist gelöst, als sich die Teilnehmer am Montagabend am Donauufer in Dillingen treffen. Etwas Sorge schwingt allerdings auch mit. Sophia Feil: „Ich bin schon ein kleines bisschen aufgeregt, wenn ich an den Stadtlauf in drei Wochen denke.“ Sie trainiere zwar fleißig, ganz sicher sei sie sich aber nicht, ob sie den Lauf auch ohne Walking-Unterbrechung schaffe, betont die 18-Jährige aus Sontheim. Das Lauftraining im „Schweinehund“-Team würde ihr großen Spaß machen: „Mit der Anleitung durch die Trainer ist das wirklich großartig.“

Ehrgeiz, Motivation und Energie sind der Schlüssel zum Durchhalten

Da aber nicht jeder Läufer gleich ist, gibt es für die Teilnehmer bei jedem Training die Möglichkeit, zwischen drei verschiedenen Laufgruppen zu wählen. Feil entscheidet sich für die schnelle Gruppe, die von Uli Wagner betreut wird. Dort läuft auch die 27-jährige Andrea Uhl aus Gremheim am Montag zum ersten Mal mit. Mit Blick auf den Wertinger Stadtlauf ist Uhl noch sehr entspannt. „Irgendwie werde ich es schon ins Ziel schaffen“, sagt sie und muss lachen. Mit viel Ehrgeiz, Motivation und Energie sei in der Gruppe alles möglich. Dass das Team vergangene Woche sogar bei strömendem Regen trainiert hatte, begeistert sie ganz besonders. „Ich dachte ja, es fällt aus“, erzählt sie.

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Alle Gruppen intensivieren ihr Training und machen Fortschritte

In der mittleren Laufgruppe von Werner Kraus werden währendessen verschiedene Lauftypen analysiert. „Es gibt Menschen, die nach innen, außen oder ganz normal laufen“, erläutert der Trainer. Petra Wolfram aus Gundelfingen läuft die drei Mal fünf Minuten im „Team Kraus“ inzwischen ohne Probleme. „Vor dem Stadtlauf habe ich noch etwas Angst. Ich hoffe, ich schaffe es, alles am Stück zu laufen“, sagt sie.

Die langsame Gruppe von Rainer Gratzl ist dem Ziel schon recht nahe. „Wir sind heute 5,2 Kilometer gelaufen und alle haben durchgehalten“, stellt Gratzl begeistert fest. Der Weisinger Erwin Mader sieht seine ersten Erfolge: „Jetzt fehlt nicht mehr viel.“ Mit dem richtigen Tempo würden es alle schaffen.

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