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Glött

15.08.2018

Nach dem Wechsel die Grenzen aufgezeigt

SSV-Keeper Dominik Trenker verhinderte in Aindling einer höhere Glötter Niederlage.
Bild: Karl Aumiller

Fußball-Bezirksliga Nord: Glött kann beim Ex-Bayernligisten TSV Aindling nur vor der Pause überzeugen.

Von Benjamin Rößle

Eine gute Spielhälfte reicht den Glötter Bezirksliga-Fußballern am Ende nicht, um gestern beim TSV Aindling für eine Überraschung zu sorgen. Nach dem Wechsel mussten sich die Lilien den Gastgebern mit 0:2-Toren beugen.

Die Glötter zeigten vor der Pause eine starke Vorstellung und waren den favorisierten Hausherren ein unangenehmer Gegner. Aus einer gut agierenden Defensivordnung heraus versuchte die Schneider-Truppe, nach vorne immer wieder Nadelstiche zu setzen. Dieses Vorhaben schien zunächst aufgehen, die Aschbergler hatten gute Möglichkeiten. Die größte Chance zum 0:1 bot sich Mehmet Taner, der nach einem an Schwarzfischer verursachten Foulelfmeter an Aindlings Keeper Florian Peischl scheiterte (18.). Ben Waidele per Freistoß und Peter Matkey boten sich weitere SSV-Möglichkeiten. Aindling ließ zwar den Ball gefällig laufen, wurde aber erst kurz vor dem Seitenwechsel gefährlich: Moritz Buchhart vergab per Kopf frei vor Keeper Trenker.

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Zurück aus der Kabine übernahmen die Gastgeber mehr und mehr das Kommando. Der 1:0 in der 55. Minute war für Glött dennoch sehr ärgerlich: Der Freistoß von Simon Knauer – halb Hereingabe halb Torschuss – fand den Weg an Trenker vorbei ins Glötter Gehäuse. Fortan agierte der TSV klar tonangebend, ließ Ball und Gegner laufen. Das 2:0 sollte bald folgen: Gekonnt herausgespielt, ließ Aindling jetzt seine Klasse aufblitzen und Moritz Buchhart musste nach Vorarbeit von Knauer den Ball nur noch über die Linie drücken.

Dass sich am Ende die Niederlage für Glött noch in Grenze hielt, dafür sorgte SSV-Keeper Dominik Trenker mit etlichen guten Paraden, etwa bei einem gehaltenen Strafstoß von Simon Knauer (72.). Am Ende reichte es für die Lilien nur zu einer guten Halbzeit, nach dem Wechsel wurden der Mannschaft von Coach Stefan Schneider deutlich ihre Grenzen aufgezeigt.

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