Ein eisernes Tor versperrt den Zugang, daneben erwecken Reifenspuren im Matsch den Eindruck, dass das nicht jeden interessiert. 1,4 Hektar ist das Areal groß, hügelig und mit Büschen und Gras überwuchert. Mehrere Jahrzehnte über wurden an der alten Deponie in Wittislingen tonnenweise Bauschutt, von Stein und Beton bis zu den verkokelten Überresten ganzer Häuser, in die Landschaft gekippt – so, wie an vielen Deponien in anderen Gemeinden auch. In einer Hinsicht ist das Areal in Wittislingen aber besonders: Seit 13 Jahren sollte es wieder hergerichtet, rekultiviert, werden. Passiert ist nichts. Bis vor kurzem. Seit einigen Monaten hat die Gemeinde einen Plan, die Arbeiten sind mit den Behörden abgesprochen. Doch ein Ex-Bürgermeister ist mit alledem nicht ganz einverstanden.
Wittislingen