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19.04.2018

Blitzmarathon: Nur einer muss den Schein abgeben

Am Mittwoch hat es in der Region nur selten „geblitzt“.
Foto: Widemann

Die Polizei erwischt bei ihrer 24-Stunden-Aktion nur wenige Raser. Der „Spitzenreiter“ tappt bei Kaisheim in die Radarfalle.

Den Tacho genau im Blick haben – dies zu beachten, war am Mittwoch besonders ratsam. Beim „Blitzmarathon“ der Polizei fanden mehr Geschwindigkeitskontrollen als sonst statt. Die Gesetzeshüter hatten die Parole ausgegeben, man wolle keineswegs möglichst viele Verkehrsteilnehmer zur Kasse bitten, „sondern diese für das Thema Geschwindigkeit sensibilisieren“. Dies scheint, so bilanziert da Polizeipräsidium Schwaben Nord, gelungen zu sein.

Die Beamten registrierten auffällig wenig Temposünder. Dies trifft vor allem auf die Verkehrspolizei-Inspektion Donauwörth zu, die zum Teil bis in den späten Mittwochabend hinein an insgesamt vier Stellen ihre Radaranlagen aufgestellt hatte: jeweils auf freier Strecke an der B2 bei Kaisheim, an der B25 bei Reimlingen und an der Staatstraße bei Kicklingen sowie in der Tempo-60-Zone an der Staatsstraße bei Mertingen. Das Ergebnis: Von insgesamt gut 12300 Fahrzeugen, die gemessen wurden, waren lediglich 130 zu schnell. Dies entspricht einem Anteil von gut einem Prozent. Normalerweise liege dieser Wert zwischen zwei und zehn Prozent, erklärt stellvertretender Inspektionsleiter Alfred Stark.

Ebenfalls bemerkenswert: Nur ein einziger Sünder muss mit einem (vierwöchigen) Fahrverbot rechnen. Ein Autofahrer wurde bei Kaisheim mit 149 Stundenkilometern erwischt. Die Beamten der anderen Inspektionen in der Region setzten Lasermessgeräte („Laserpistolen“) ein. Auch hier hielten sich – wie schon gemeldet – die Verstöße in Grenzen.

In Acht nehmen sollten sich die Verkehrsteilnehmer aber weiterhin. Schon am Donnerstagvormittag stellte die VPI ihre „Blitzer“ wieder auf. Alfred Stark dazu: „Wir sind jeden Tag mit unseren Messgeräten im Einsatz.“

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