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Rain

18.01.2019

Eine Stadt voller Chancen

Beim Neujahrsempfang am Freitag der Stadt Rain (von links): Die neuen Inhaber der Ehrenbriefe Walter Sauer, Antonie Brandmair, Hans Lenk, Mathias Eisenbacher, Franziska Mack, Ludwig Straubinger, Siegfried Greiner und  Werner Nürnberger mit  Bürgermeister Gerhard Martin und Landrat Stefan Rößle. 
Bild: Foto: Barbara Würmseher

Beim Neujahrsempfang dankt Bürgermeister Gerhard Martin allen Mitgestaltern der Stadt Rain. Eine besondere Berufsgruppe steht dabei im Fokus.

In illustrer Gesellschaft stieß die politische Stadt Rain am Freitagabend auf das noch junge 2019 an. Zum Neujahrsempfang hatte Bürgermeister Gerhard Martin Vertreter der Stadt-, Kreis-, Bezirks- und Landespolitik geladen wie auch Repräsentanten der Kirchen, Schulen, Geschäftswelt und anderer Bereiche des öffentlichen Lebens. Martin ließ mit ihnen zusammen in herzlicher, stilvoller Atmosphäre das vergangene Jahr Revue passieren und warf zugleich einen Blick in die Zukunft.

Neben allgemeinen Betrachtungen auf globale und nationale Gegebenheiten stellte Martin für Rain und die Region fest, „dass wir in einer privilegierten, vergleichsweise sicheren und vor allem chancenreichen Welt leben“. Für die Tillystadt machte er das unter anderem an folgenden konkreten Kriterien fest: erfolgreiche Wirtschaft, geringe Arbeitslosigkeit und finanzielle Stabilität der Stadt, die 2018 ganz ohne Kreditaufnahme auskam.

Als Mittelzentrum im Spannungsfeld

Dennoch befinde sich Rain seit Jahren in einem Spannungsfeld. Die Stellung als Mittelzentrum im ländlichen Raum zu stärken, sei 2018 gelungen, aber auch künftig eine Herausforderung.

„Bei der Suche nach Bauland und dessen Erschließung war die Stadt Rain auch 2018 sehr aktiv und wird es weiter bleiben“, so der Bürgermeister. Unter anderem geht es zunächst am Siedlungsrand von Staudheim weiter wie auch entlang der Maximilianstraße. Der Bürgermeister versprach aber, „eine Balance zwischen einer Stärkung der Innenentwicklung, der maßvollen Verdichtung und den Vorteilen der aufgelockerten Bebauung zu finden“.

Die wirtschaftliche Basis ist eine Daueraufgabe

Eine Daueraufgabe sei es auch, die wirtschaftliche Basis auszubauen, um Arbeitsplatzzentralität wie auch Unternehmen, Handel und Dienstleistungen in großer Vielfalt zu erhalten und zu stärken. „Die Erschließung des Industriegebiets Gempfinger Straße und die Unterstützung bei verschiedenen Baumaßnahmen von Formen sind dafür gute Belege aus dem Jahr 2018“, so Gerhard Martin.

Das ist Lebensqualität in Rain 

Betreuung und Bildung von Kindern sind weitere maßgebliche Kriterien, die die Stadtpolitik bestimmen. Kindertagesstätten, Schulzentrum und Grundschule sind hier nur drei Stichworte, die diese Aktivitäten kennzeichnen. Und so drückt sich Lebensqualität in Rain weiter aus: Dorfgemeinschaftshaus Mittelstetten, Eislauffläche, Stadtfest, Schlossweihnacht, Open-Air-Kino, Konzerte der Stadtkapelle, Lachnerpreis und, und, und.

In den Mittelpunkt seiner Neujahrsansprache rückte Bürgermeister Martin die Mitarbeiter von Pflege- und Betreuungseinrichtungen, die als besondere Gäste zum Empfang geladen waren. Personell optimal ausgestattete Einrichtungen sind nach seinen Worten unerlässlich, um alte und pflegebedürftige, oder auch behinderte Menschen zu versorgen und ins tägliche Leben integrieren. Er nannte speziell das Donau-Ries-Seniorenheim, die Stiftung St. Johannes, die Sozialstation und Integra Soziale Dienste. Weit über 150 Menschen leisten in Rain hier Dienst. Ihnen allen, die physisch und psychisch stark fordernde Berufe ausüben, sprach Martin Dank und Anerkennung aus.

Dank an alle Mitgestalter

In seinen Dank schloss er darüber hinaus auch all jene ein, „die im sozialen, politischen, kulturellen, schulischen und sportlichen Bereich, in Vereinen und Verbänden, kirchlichen und städtischen Gremien das Leben in unserer Stadt und deren Zukunft mitgestaltet haben“. Er verband damit die Erwartung, „dass es uns auch heuer gemeinsam gelingt, unser Rain als einen lebens- und liebenswerten Ort zu präsentieren und weiterzuentwickeln, indem wir notwendige Veränderungen mutig angehen“.

Wir brauchen Mutmacher

Einen klangvollen Eindruck davon, wie sich das musikalische Rain anhört, hinterließ einmal mehr ein Bläserquartett der großartigen Stadtkapelle – allerdings mit Barockkompositionen, nicht etwa mit böhmischer Polka, als deren Liebhaber sich der neue Ehrenbrief-Inhaber Mathias Eisenbacher offenbarte. Und das Schlusswort gehörte traditionell Zweitem Bürgermeister Leo Meier. Er zitierte Konrad Adenauer („Was wir brauchen, sind Menschen, die Mut machen.“) und stellte fest, dass es eine ganze Menge solcher Mutmacher in Rain gibt.

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