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Landkreis Donau-Ries
10.07.2019

Tiermisshandlung in 49 Fällen: Ehepaar verurteilt

Ein Helfer des Tierheims kümmert sich um einen der Hunde auf dem Anwesen.
2 Bilder
Ein Helfer des Tierheims kümmert sich um einen der Hunde auf dem Anwesen.
Foto: Foto: Sonja Hoffmeister

Plus Ein Paar züchtet im Lechgebiet Hunde und ist völlig mit deren Pflege überfordert. Am Ende sterben drei Katzen und ein Hund. 46 Hunde leben im eigenen Kot. 

Es müssen verstörende Bilder gewesen sein, die sich im vergangenen November den Mitarbeitern von Veterinäramt und der Polizei geboten haben. Bei der Kontrolle eines Anwesens im Lechgebiet stießen sie auf 46 verwahrloste Hunde, die in durchwegs verkoteten Räumen in Wohnhaus und Nebengebäuden eingesperrt waren. Die Tiere waren zum Teil dramatisch unterernährt, verdreckt, apathisch, verhaltensgestört und körperlich krank. Eine völlig ausgezehrte tote Hündin wurde in Exkrementen liegend in einer umgedrehten Schublade gefunden. Drei skelettierte, beziehungsweise mumifizierte Katzen lagen in einem verrammelten Hühnerstall, aus dem sie kein Entkommen gefunden hatten. Vier Welpen – erst wenige Tage alt – waren mutterseelenallein in einer Kiste untergebracht.

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Die Diskussion ist geschlossen.

13.07.2019

"Das Ehepaar ist den Behörden schon länger bekannt. Sowohl der Justiz, als auch dem Veterinäramt. Denn der Ehemann ist 16 Mal vorbestraft, darunter einmal einschlägig. Ihm wurde bereits im Jahr 2002 Tierhaltung jeglicher Art untersagt."
Muss man, den Allgäuer Skandal daneben gestellt, nicht mehr großartig kommentieren. Schon länger bekannt und schon Vorstrafen bekannt, aber es darf munter drauflos "gezüchtet" werden und keinen hat das alles auch nur im geringsten gestört um einzuschreiten? Wer gehört hier ganz offensichtlich mit zum engeren Kreis der Mitschuldigen? Es passiert nichts, sind ja auch nur blöde Viecher!

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