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Millionen fehlen bei den Krankenhäusern: Springt der Landkreis ein?

Millionen fehlen bei den Krankenhäusern: Springt der Landkreis ein?
Kommentar Von Barbara Wild
16.07.2020

Die medizinische Versorgung im Landkreis war während der Hochphase der Corona-Pandemie immer sichergestellt. Patienten, die in Gängen liegen und versorgt werden müssen – diese Horrorbilder gab es weder hier noch anderswo in Deutschland. Doch immerhin waren fast 400 Menschen von Corona betroffen, 24 Personen sind im Zusammenhang mit der Infektion gestorben – und das Virus ist nicht weg. Das zeigen wieder die neuen Infektionen samt ihren Folgen in Hainsfarth. Ob die zweite Welle jemals den Landkreis erreicht und in welchem Ausmaß – wer weiß das schon. Wichtig ist nur, dass wir vorbereitet sind.

Das gilt sicher für jeden Einzelnen, der im Job, Alltag zuhause und im Urlaub verantwortungsvoll sollte. Stichwort: Abstand. Das gilt aber auch für die Krankenhäuser, die eine ganz zentrale Rolle in dieser Krise spielen. Wenn nichts mehr geht, wo geht man dann hin? Eben. In die Notaufnahme.

Im Landkreis haben wir das Glück, dass die stationäre Versorgung nicht in Privathand ist. Zeiten wie diese, in denen wichtige Einnahmen einfach wegbrechen, werden nicht gleich zur Existenzfrage. Dennoch: drei Millionen Euro, die fehlen, sind kein Pappenstiel. Sollte diese Lücke am Jahresende weiter klaffen, wird sich erneut die Frage stellen, wie der Landkreis einspringen oder unterstützen kann.

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Schon seit 2014 hat der Landkreis jährlich Millionen gezahlt und somit eine Rückerstattung abgeschlossen. 2019 kam der Beschluss, jährlich 1,5 Millionen Euro Investitionszuschüsse zu geben. Dafür bekam der Kreistag mehr Mitspracherecht, wofür das Geld ausgegeben werden soll.

Jetzt aber geht es um ein Loch in der Kasse, das von einem unberechenbaren Virus abhängt. Doch es darf nicht die Krankenhäuser selbst infizieren.

So bereiten sich die Krankenhäuser auf die zweite Welle vor


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