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Donauwörth

04.08.2018

Sparkasse: Offenbar gibt es Bedingungen aus Donauwörth

Es laufen konkrete Fusionsgespräche zwischen den Sparkassen Donauwörth-Oettingen, Nördlingen und möglicherweise Dillingen.
Bild: Barbara Würmseher

Der Verwaltungsrat pocht offenbar auf den Sitz der neuen Bank in der Großen Kreisstadt. Was der Vorstandsvorsitzende dazu sagt.

Im Verhandlungspoker um eine Fusion der Sparkassen Donauwörth-Oettingen, Nördlingen und möglicherweise Dillingen gibt es offenbar einen Beschluss, der zum Knackpunkt werden könnte. Der Verwaltungsrat des Instituts in Donauwörth hat demnach, so gut informierte Kreise gegenüber unserer Zeitung, einen Beschluss gefasst, der voller Brisanz ist.

Darin soll niedergeschrieben sein, dass eine Fusion nur in Frage komme, wenn der Sitz der Sparkasse Nordschwaben in Donauwörth sei. Eine Bestätigung war dazu von keiner Seite zu erhalten. Man wolle, hatte Verwaltungsratsvorsitzender Armin Neudert aber erklärt, nicht ohne Not eine solche Banken-Ehe eingehen. Freilich ist die Bilanzsumme der Sparkasse Dillingen höher als die des Instituts in Donauwörth. Und, was möglicherweise ausschlaggebend ist: Es gibt anscheinend ein aktuelles, eigens in Auftrag gegebenes Gutachten, dass der Sparkasse in Dillingen mehr Potenzial zuspricht und sie als bislang „stärkste Bank“ im angestrebten Dreier-Verbund darstellt.

Sitz in Dillingen und Donauwörth nicht möglich

So könnten die abschließenden Gespräche, die bis spätestens November abgeschlossen sein sollen, schwierig werden, beansprucht doch auch Dillingen den Sitz. Ein Doppelsitz ist aber aufgrund der Bestimmungen im Bankwesen nicht möglich.

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Vorstandsvorsitzender Johann Natzer bleibt auf Nachfrage unserer Zeitung bei seinem Grundsatz, „mich zu den Spekulationen und zum Stand der Gespräche nicht zu äußern“. Allerdings verweist er nicht ohne Stolz auf den sogenannten „1 Voraus-Wettbewerb“ der deutschen Sparkassen.

Natzer war bei der Preisverteilung für die Sparkasse Donauwörth-Oettingen dabei. Im Ranking aller 65 bayerischen Sparkassen hatte das Donauwörther Institut zum mittlerweile fünften Mal den ersten Platz belegt. Neben den Vertriebsleistungen wurde das gesellschaftliche Engagement gewürdigt. Natzer nahm den Preis, wie er sagte, stellvertretend für die 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts entgegen.

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