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Leichtathletik

15.05.2018

Kluge Renneinteilung zahlt sich aus

Mit einem Satz Silbermedaillen kehrte die Frauenstaffel der LG Donau-Ries von der „Bayerischen“ zurück. Die Männer holten Bronze.
Bild: Thomas Kurnoth

Männliche Staffel der LG Donau-Ries holt Bronze bei der bayerischen Meisterschaft der Langstaffeln. Die Teamkolleginnen holen gar den Vize-Titel

Da die bayerischen Meisterschaften der Langstaffeln traditionell schon früh im Kalenderjahr stattfinden – diesmal in Neuendettelsau – ist es für die Trainer immer schwierig, die eigenen Athleten und ihre Stärken einzuschätzen. Hochmotiviert machten sich dennoch die Läufer der LG Donau-Ries auf den Weg, sich mit den besten Bayerns zu messen.

Zuerst lag der Druck auf den Schultern von Matthias Wanke, Jakob Nägler und Elias Gnad aus Donauwörth, sowie Felix Herrmann aus Nördlingen. Zusammen traten sie als 4x400-Meter-Staffel in der Altersklasse U20 an und konnten dabei mit vollem Einsatz und ein bisschen Glück letztendlich den dritten Platz erlaufen. Aufgrund der hohen Anzahl an Staffeln gab es mehrere Läufe und bereits im ersten Wettbewerb legten die Staffeln aus Schierling-Schwandorf und Herzogenaurach mächtig vor. Die jungen Männer der LG Donau-Ries hatten das Glück im letzten Lauf gesetzt zu sein und kannten somit bereits die Zeiten der Konkurrenz. Nach einem harten Rennen über 4x400 Meter kamen sie knapp nach der Staffel aus Augsburg in einer Zeit von 3:49,09 Minuten ins Ziel und zuerst sah es so aus, als ob die LG in der Gesamtwertung aller Läufe nur Vierter werden würde. Doch bei der Siegerehrung dann die Überraschung: Aufgrund eines Wechselfehlers kam es zu einer Disqualifikation, wodurch die vier Läufer von Platz vier auf drei rutschten und stolz ihre Bronzemedaille in Empfang nehmen durften.

Die zweite Staffel, die in den blauen Trikots der LG Donau-Ries startete, war die der weiblichen Jugend U23 mit den vier Läuferinnen Leonie Schnith, Milena Hartwig, Anna Kurnoth und Theresa Ritzka. Die vier Athletinnen des VSC Donauwörth wussten lange nicht, ob ihre Staffel zustande kommen würde. Grund waren die Belastungen außerhalb des Sports wie Arbeit, Studium oder anstehende Abiturprüfungen.

Dass es alle schafften anzutreten, sollte sich auszahlen. Mit den Sprinterinnen Anna, Milena und Leonie sowie mit Langstrecklerin Theresa waren eigentlich keine gewohnten 400-Meter-Läuferinnen am Start. Es gelang den Vieren dennoch durch kluge Renneinteilung und mit Biss auf den letzten 100 Metern der jeweiligen Strecke zusammen als 4x400-Meter-Staffel zu überzeugen. So hefteten sie sich gleich zu Beginn an die Fersen der führenden Staffel der LAG Mittlere Isar und ließen diese nie all zu weit ziehen. Doch bei der letzten Läuferin handelte es sich um eine mehrfache bayerische Einzeltitelträgerin, die den Vorsprung dann doch sicher ins Ziel brachte. Nach hinten drohte wenig Gefahr, sodass das Quartett letztendlich überglücklich den bayerischen Vizetitel in der Zeit von 4:44,15 Minuten mit nach Hause brachte. (lg)

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