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Tischtennis

08.11.2018

Umstellung für den Tabellenführer

Mit einer niedrigen Decke und einer Säule mussten Marco Klein und seine Rainer Teamkollegen beim Wettkampf in Memmenhausen klarkommen.
Bild: Römer

Der TSV Rain tritt in Memmenhausen in einem nicht ganz alltäglichen Spiellokal an – und fährt dennoch einen souveränen 9:3-Sieg ein

Nur 400 Einwohner leben in Memmenhausen, einem an der oberen Zusam gelegenen Ortsteil von Aichen im südlichen Landkreis Günzburg. Eine richtige Sporthalle gibt es in dem kleinen Dorf nicht, aber seit 50 Jahren den Tischtennis-Club, der sich schon lange Zeit erfolgreich auf Bezirksebene tummelt. Um den Spielbetrieb zu gewährleisten, hat der Verein die alte Dorfschule umgebaut – für jede Gastmannschaft stets eine deutliche Umstellung: Das Spiellokal ist wesentlich niedriger als gewohnt, und eine Säule mitten in der Halle hat man auch nicht alle Tage zu beachten.

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Tabellenführer TSV Rain ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken und wahrte mit einem souveränen 9:3-Auswärtssieg seine weiße Weste. Sehr stark präsentierte sich trotz Erkältung wieder einmal Gerhard Wittmeier: Der TSV-Spitzenspieler bleibt nach seinen Erfolgen über Schaller und Schilling als einziger Akteur seiner Mannschaft weiterhin ungeschlagen. Marco Klein, Wolfgang Römer und Jürgen Genz gaben je ein Einzel an die Einheimischen ab. Marco Klein und Römer steuerten aber genau wie Artur Klein und Roland Wittmeier jeweils einen Einzelerfolg zum Gesamtergebnis bei. Weil wieder drei Siege in den Eingangsdoppeln den Weg bereiteten, freute sich Kapitän Jürgen Genz: „Es war wirklich sinnvoll, dass wir schon nach dem ersten Spiel in Augsburg die Doppel umgestellt haben!“ Und verriet nebenbei, dass die Idee dazu gar nicht von ihm, sondern von Gerhard Wittmeier kam. (wrö)

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