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Mering

25.07.2017

113 Luftballons steigen an der Meringer Realschule auf

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2 Bilder
Erfolgreiche Absolventen zeichnete Schulleiter Andreas Pimpl (rechts) bei der Abschlussfeier an der Meringer Realschule aus.
Bild: Christine Hornischer

 Eine Absolventin erreichte die Traumnote von 1,0. Jetzt beginnt der Aufbruch in eine neue Zukunft

 Die anstrengenden Abschlussprüfungen liegen nun hinter ihnen, endlich konnten die 113 Absolventen der Meringer Realschule ihre Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen. Jeder sechste von ihnen, so hatte das der mathematikbegeisterte Schulleiter Andreas Pimpl gleich ausgerechnet, durfte mit einer Eins vor dem Komma nach Hause gehen. Ein überragender Durchschnitt. Nach der zweistündigen Feier in der Eduard-Ettensberger-Halle ließen die Abschlussschüler als Symbol für eine erfolgreiche Zukunft Luftballone in den Himmel aufsteigen und setzten die Feier am Nachmittag mit den Klassenkameraden fort.

Das Motto für die Absolventen fasste Landrat Klaus Metzger zusammen: „Mit dem Abschluss in den Händen, werden Helden zu Legenden.“ In seiner Begrüßungsrede, wobei er ein Handy-Telefonat mit der BVES (Bundesverwertung für entlassene Schüler) imitierte, erfuhr der stellvertretende Schulleiter Stefan Graf, dass „Dummies für den Bundestag“ gesucht werden. Und auch redegewandte junge Damen. Wie zum Beweis sorgten als Moderatorinnen Mikka Voges und Alina Buhn immer für den richtigen Ton.

Metzger wünschte den Absolventen so viele positive Erfahrungen wie möglich. Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko (CSU), der selbst an der Realschule Mering seine Prüfungen geschrieben hatte und sich über diesen Termin immer besonders freut, dankte Lehrern und Eltern für ihre Unterstützung. Nun sei eine Zeit des Ausruhens und Feierns angesagt, freute er sich mit den Absolventen. Bürgermeister Hans-Dieter Kandler gab den Prüflingen einen Rat mit auf den Weg: „Momentan erzählt euch jeder, wie stolz ihr sein dürft. Das ist richtig. Aber bei wohlmeinender Kritik habt ihr die Chance, noch besser zu werden. Und wohlmeinende Kritik beginnt meistens mit den Worten ’Meinst du wirklich, das ist gut so?´“

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Petra Kutscher, Elternbeiratsvorsitzende der Realschule, erinnerte an die positiven und negativen Erfahrungen und Begegnungen während der Schulzeit und wünschte weitere spannende Kapitel. Obwohl ihr Kapitel nun endete.

Bevor Schulleiter Andreas Pimpl die Zeugnisse verteilte, kamen die Schülersprecher Christa-Mae Wasserburger, Paul Stadtherr und Severin Walling zu Wort. Sie wollten jetzt ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen und würden die tollen Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse und Ausflüge nie vergessen. Sie dankten Eltern und Lehrern für die Begleitung und Unterstützung bei ihrem ersten gemeisterten Schritt.

Schulleiter Andreas Pimpl nahm das Starbucks-Logo auf dem Programm für den Realschulabschluss für ein Wortspiel her. „Star“ sei einfach, denn „wir haben heute unsere wahren Stars hier“, sagte er. Und „bucks“ seien im Slang Geldnoten, und diese sollten nie ausgehen. Benannt wurde das Unternehmen „Starbucks“ nach dem Steuermann Starbuck aus dem Roman „Moby Dick“. Mit diesem Namen sollte an die Seefahrerromantik und -tradition der ersten Kaffeehändler erinnert werden. So wünschte Pimpl denn auch, um bei dem Bild der Seefahrt zu bleiben, „viel Erfolg in den Weiten der Weltmeere.“

Bei der Überreichung der Zeugnisse erschien jeder aufgerufene Schüler mit seinem Konterfei und einer Schultüte auf einer großen Leinwand. Die zweiten Jahrgangsbesten Melanie Jung, Niklas Laubmeier und Thomas Glücklich mit der Note 1,18 wurden nur übertrumpft von Estelle Menhardt mit 1.00. Die Klassenbesten Nadine Josef (1.12), Christian Stief (1.64) und Julius Grundler (1.83) erhielten Sachgeschenke vom Elternbeirat. Jonas Celeste bekam einen Ehrenpreis, weil er sich während der ganzen Schulzeit rührend um Rollstuhlfahrer Lars gekümmert hatte. Der ließ ihm aus dem Krankenhaus sein großes Dankeschön und die besten Grüße übermitteln.

113 Luftballone für eine erfolgreiche Zukunft stiegen in den Himmel auf. Mit einem Mittagessen in Mering und einer Feier am Nachmittag ließen die Absolventen einen fröhlichen Tag gemeinsam ausklingen. Für die musikalische Begleitung sorgten der Chor und das Orchester der Realschule, die von Matthias Pokorny und Monika Nees geleitet werden. Besonders die Schulband erhielt viel Applaus. Auch eine Hip-Hop-Vorführung der 8. Klassen unter der Leitung von Sophie Maag und der „Cup Song“ der 6. Klassen unter der Leitung von Monika Nees sorgten für viel Beifall.

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