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Mering

11.09.2018

Ein Geschäft in Mering wird wieder belebt

In das leer stehende Geschäft in der Münchener Straße 18 in Mering (links im Bild) soll ein Friseursalon einziehen.
Bild: Heike John

In das leer stehende Gebäude in der Münchener Straße zieht ein Friseur ein. Zudem entscheidet der Bauausschuss über weitere Anträge von Gewerbetreibenden.

In der Marktgemeinde Mering wird von verschiedenen Seiten bemängelt, dass im Zentrum immer mehr Geschäfte ausziehen und Häuser leer stehen. Etwas Bewegung kommt aber in die Sache. Zumindest hat sich der Bauausschuss in seiner vergangenen Sitzung mit mehreren Anträgen beschäftigt.

Auf allgemeine Zustimmung traf das Vorhaben, das derzeit leer stehende Geschäftshaus in der Münchener Straße 18 als Friseursalon zu vermieten. Das hatte die Mieterin beantragt. Sie möchte in den Räumen im Erdgeschoss ihren Salon einrichten. Das Landratsamt hatte hierfür eine Nutzungsänderung gefordert. Der Bauausschuss erteilte einstimmig sein Einvernehmen.

Aus dem Schreibwarengeschäft in Mering wird eine Versicherungsagentur

Kritisch beurteile CSU-Fraktionssprecher Georg Resch ein weiteres Vorhaben. Der Eigentümer des Geschäftshauses in der Bürgermeister-Wohlgeschaffen-Straße 2 hatte für die Räumlichkeiten im Erdgeschoss eine Nutzungsänderung beantragt. Wie berichtet, zieht das Schreibwarengeschäft dort aus. Zukünftig soll in dem Haus eine Versicherungsagentur untergebracht werden. Der Bauausschuss stimmte mit Mehrheit zu. Resch bedauerte aber, dass das Schreibwarengeschäft auszieht, und sprach im Hinblick auf die Agentur von einem „toten Laden“. „Ich bin enttäuscht, dass von den Hausbesitzern niemand gefunden worden ist, um da ein neues Geschäft zu kreieren.“ Merings Bürgermeister Hans-Dieter Kandler betonte, dass es bei dem Thema Läden nicht nur auf die Gemeinde ankomme: „Wir können hier nur die Rahmenbedingungen festlegen, die Eigentümer haben auch Verantwortung.“

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Vorangegangen ist es in der Münchener Straße 29, wo die Betreiber des Schlosserwirts vor ein paar Monaten das Hotel ausgebaut haben. In einer früheren Sitzung hatte der Bau- und Umweltausschuss festgestellt, dass durch die Nutzungsänderung keine zusätzlichen Parkplätze erforderlich seien. Das Landratsamt forderte nun aber erneut einen Nachweis vom Bauherrn und eine Stellungnahme des Marktes. Der Bauherr hatte einen erneuten Abweichungsantrag eingereicht, da er einen Konferenzraum zu einem weiteren Hotelzimmer umwandeln will. Bei der eingereichten Berechnung kam der Planer auf einen Bedarf von 23 bei vorhandenen 24 Stellplätzen. Aus Sicht des Landratsamtes sei das „größtenteils nachvollziehbar“, lediglich einer könne nicht anerkannt werden. Der Bauausschuss sollte nun dem Abweichungsantrag zustimmen, damit der Stellplatzbedarf mit der vorhandenen Anzahl von 23 übereinstimmt. Die Mitglieder segneten das einstimmig ab.

Parkplatz hinter Meringer Gaststätte ab 18 Uhr gesperrt

Bei einer Anfrage, die Götz Brinkmann (SPD/parteifrei) gestellt hatte, ging es ebenfalls um Parkplätze. Die Verwaltung hatte die Situation an der Gaststätte Alte Welt an der Augsburger Straße überprüft. Laut Sebastian Seyßler sperrt der Inhaber ab 18 Uhr den Innenhof, sodass vier laut Satzung eingeplante Parkplätze nicht zur Verfügung stehen. Max Bader von der CSU gab zu bedenken, dass es immer wieder Beschwerden über Leerstände gebe. „Wir haben hier etwas, was in der Praxis funktioniert.“ Brinkmann sagte aber, dass es durch parkende Autos in den Nebenstraßen zu Behinderungen komme. Bürgermeister Kandler erklärte: „Wir leiten das an das Landratsamt weiter, das ist zuständig bei den Stellplätzen.“ Ebenfalls in der Augsburger Straße möchte ein Sicherheitsdienst mit einem Schild für sein Unternehmen werben. An der nördlichen Fassade des Gebäudes mit der Nummer 16 soll die Tafel für die im Hinterhof ansässige Firma angebracht werden. In der Vergangenheit wurde im Marktgemeinderat bereits ausgiebig über Außenwerbung diskutiert. Da die Tafel in der Augsburger Straße aber nur eine Höhe und Breite von zwei Metern hat, stimmte der Bauausschuss zu.

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