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Handball

15.10.2017

Es geht gegen den Spitzenreiter

Paul Thiel und die Friedberger Handballer stehen vor dem Schlagerspiel gegen den TV Erlangen-Bruck. 
Bild: Kolbert

 TSV Friedberg trifft am Sonntag auf den TV Erlangen-Bruck.

Die Friedberger Handballer empfangen am Sonntag ab 16.30 Uhr Erlangen-Bruck zum Spitzenspiel in der Bayernliga. Der Tabellenführer aus Franken hat bislang jedes Spiel gewonnen.

TSVFriedberg I Am vergangenen Wochenende gab es für den TSV die erste Saisonniederlage. Nach einer deutlichen Führung musste man die Punkte doch noch in Lohr lassen. erlangen-Bruck hat noch eine weiße Weste, besonders der letzte Erfolg gegen den Aufsteiger Ottobeuren Allgäu gelang in großem Stil. Nach 60 Minuten stand ein 47:27 zu Buche. Die Franken hatten bereits in der vergangenen Spielzeit für Furore gesorgt. Damals lieferten sie sich jedoch eine längere Auseinandersetzung mit der Sportgerichtsbarkeit wegen des Einsatzes einen nicht genehmigten Akteurs. Darum waren alle Punkte kurz vor dem Ende der Hinrunde plötzlich weg, der Einspruch dann erfolgreich, doch nach Ende der letzten Saison wurde das erste Urteil wieder in Kraft gesetzt. So landete der TV weit unter seinen Möglichkeiten im Schlussranking.

Friedberg kann beinahe in Bestbesetzung antreten, auch Andreas Dittiger wird, wenn auch angeschlagen nach seiner Verletzung am Sprunggelenk, wieder im Kader stehen. Eine Grippewelle hatte die Mannschaft seit letzter Woche im Griff, aber bis Sonntag sollten alle wieder vollständig genesen sein.

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Trainer Mirko Pesic freut sich auf das Spitzenspiel: „Die Stimmung in der Mannschaft ist ausgezeichnet, auch wenn die Niederlage vom letzten Wochenende noch etwas an uns nagt.“ Pesic ist sich sicher, dass seine Akteure dies in positive Energie umwandeln werden. Hauptaufgabe werde es, das Tempo des Gegners zu reduzieren. „Wenn man Erlangen zu seinem technisch ausgezeichneten und extrem schnellen Spiel kommen lässt, wird man Probleme bekommen. Da müssen wir von Beginn an entschlossen und aggressiv dagegen arbeiten. Auf uns wartet ein mindestens gleichwertiger Gegner, der sich mit beeindruckenden Leistungen an die Tabellenspitze gesetzt hat“, so der Coach.

TSVFriedberg II Die Friedberger Zweite empfängt am Sonntag ab 14.30 Uhr den Eichenauer SV. Das Duell zweier Teams aus dem unteren Mittelfeld der Landesliga hat auch wegen der Tabellenkonstellation eine große Bedeutung. Am Sonntag gibt es auch ein Wiedersehen mit Sebastian Bauer, dem Sohn des früheren Abteilungsleiters. Er absolviert seine zweite Saison in Eichenau. Friedberg musste nach einer guten ersten Hälfte doch mit leeren Händen aus Herrsching abreisen. Damit ging auch das zweite Auswärtsspiel dieser Saison verloren. Bislang konnten die Herzogstädter aber zu Hause stets punkten. Die Mannschaft, die unverändert zur Vorwoche antreten kann, wird sicherlich alles daran setzen, dass dies auch so bleibt.

Trainer Gerald Schwarz erwartet eine enge Partie: „Eichenau ist immer unangenehm zu spielen, das könnte richtig spannend werden am Sonntag. Wir müssen auf jeden Fall ihren gefährlichsten Angreifer in den Griff bekommen..“

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