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Handball

02.11.2017

Friedberg setzt sich im Pokal durch

Bester Werfer der Friedberger im Pokal war Fabian Abstreiter.
Bild: Michael Hochgemuth (Archiv)

Der TSV schlägt in der dritten Runde auf bayerischer Ebene zwei Landesligisten und tritt nun im Dezember im Final Four an. Der Verein hat sich für die Austragung beworben.

Die Friedberger Handballer haben am Dienstag das Final Four im bayrischen Pokal erreicht. Beim Turnier in der dritten Runde in Lauf setzten sie sich gegen die beiden Landesligisten Helmbrechts und Lauf/Heroldsberg durch.

Drei Teams trafen sich am Dienstag, um einen der vier Teilnehmer am bayrischen Pokalendturnier auszuspielen. Der Modus der Veranstaltung war wie folgt: Jeder würde einmal gegen jeden spielen, das Team mit den meisten Punkten würde weiter kommen.

Beide Gegner für den TSV Friedberg spielen in der Landesliga Nord. Helmbrechts ist im oberen Mittelfeld angesiedelt, die Mannschaft des Gastgebers, die HSG Lauf/Heroldsberg, steht an der Spitze der Liga.

Das erste Spiel des Tages sah die HSG gegen Helmbrechts, der Tabellenführer der Landesliga Nord setzte sich dabei mit 36:15 durch. Danach waren die Herzogstädter gegen Helmbrechts an der Reihe. Der Gegner war jedoch nicht in Bestbesetzung angetreten, Friedberg hatte leichtes Spiel. Beim 42:12 war der Bayernligist von Beginn an klar überlegen.

Friedberg trat die Reise nach Lauf in Bestbesetzung an, auch vier Spieler aus der zweiten Mannschaft bekamen Einsatzzeiten. Torwart Felix Dorsch und Stammkeeper Benjamin von Petersdorff spielen in beiden Partien je eine Halbzeit. Auch Alexander Prechtl, Tobias Müller und Christian Loris durften sich beweisen, jeder von ihnen trug sich mehrfach in die Torschützenliste ein. Nach dem lockeren Sieg zum Auftakt kam es am Nachmittag ab 15.30 Uhr zum entscheidenden Duell gegen Lauf/Heroldsberg. Der Sieger würde sich für das Endturnier der vier besten bayerischen Pokalmannschaften qualifizieren.

Friedberg hatte jetzt einen weitaus stärkeren Gegner zu bezwingen, meisterte aber auch diese Aufgabe souverän. Mit dem 33:24 erreichten die Handballer die nächste und letzte Runde in diesem Wettbewerb. Nur beim 1:3 nach wenigen Minuten lag Friedberg gegen die HSG zurück. Nach einer Viertelstunde übernahm der TSV beim Stand von 11:9 die Kontrolle und setzte sich bis zur Pause auf 19:13 ab. Bester Werfer war Fabian Abstreiter, der seine stark ansteigende Form mit zwölf Treffern bestätigte. Nach 60 relativ einseitigen Minuten löste Friedberg auch die zweite Aufgabe dieses Tages und gewann mit 33:24 gegen den Gastgeber. Das Final Four soll am 9. Dezember stattfinden. Dann misst sich Friedberg mit dem Bayernligisten Anzing und den beiden Landesligisten Ingolstadt und Simbach. Der Austragungsort steht noch nicht fest, Friedberg hat sich aber dafür beworben.

Friedberg Dorsch; v. Petersdorff; Okyere (5); Haggenmüller (11/1); Wagenpfeil (2); Thiel (8); Schnitzlein (2); Augner (10); Loris (6); T. Müller (3); M. Schneider (6); Abstreiter (15/4); Tob. Müller (4); Prechtl (3)

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