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Babys

20.02.2015

In der Geburtshilfe rührt sich etwas

Nur keine Müdigkeit vorschützen: Im Krankenhaus Friedberg ist man zuversichtlich, dass sich bei der Geburtshilfe die Zahlen auf hohem Niveau stabilisieren.

Nach der Delle im Vorjahr ist die Krankenhausstation in Friedberg weiter eine wichtige Anlaufstelle für werdende Eltern

Werdende Mütter haben im Friedberger Krankenhaus das Babykriegen keineswegs verlernt. Die jüngste Zahl (48 Geburten im Januar) lässt darauf schließen, dass sich 2015 wieder einiges in den Geburtszimmern in Friedberg tut. Ungewohnt war es im vergangenen Jahr, dass es nach einem jahrelangen Aufwärtstrend einen Dämpfer gab. Auf 592 Geburten im Jahr 2013 folgten 550 Neugeborene des Jahrgangs 2014 (wir berichteten).

Für den Geschäftsführer der Kliniken an der Paar (Friedberg und Aichach), Dr. Krzysztof Kazmierczak, war das aber kein Beinbruch. Den Rückgang um sieben Prozent stuft er als „normale Fluktuation“ ein. Auch 550 Geburten sind für Kazmierczak ein guter Wert: „Wir befinden uns nach wie vor auf einem hohen Niveau.“ Über ein Jahrzehnt betrachtet, ist die Zahl immer noch der dritthöchste Wert. Der Geschäftsführer ist zuversichtlich, dass sich der Wert stabilisieren wird.

Die weniger frequentierte Geburtshilfe der Kliniken an der Paar in Aichach hat kaum vom leicht nachlassenden Friedberger Babyboom profitiert. Im vergangenen Jahr waren es dort mit 238 Babys lediglich drei mehr als 2013.

Das Einzugsgebiet der Friedberger Geburtshilfe ist groß. Beleg-Hebamme Christine Schack erinnert sich aus dem Vorjahr an werdende Eltern beispielsweise aus Aindling, Buttenwiesen und Prittriching. Eine wichtige Rolle bei der Wahl des Krankenhauses für die Geburt spielt aus Sicht der Hebamme Mund-zu-Mund-Propaganda. Die meisten, die daraufhin zum monatlichen Infoabend der Entbindungsstation kommen, entscheiden sich dann auch, dort ihr Kind auf die Welt zu bringen. Die vergleichsweise kleine Geburtshilfe mit persönlicher Betreuung komme gut an – wie sich schon bei der Vorab-Besichtigung zeigt.

Woran die Delle bei der Geburtenentwicklung im Vorjahr liegt, ist für Hebamme Schack schwer nachvollziehbar: „Es ist nichts Negatives passiert und wir bemühen uns genauso wie zuvor.“ Nach jahrelangen Steigerungen der Geburtenzahlen sieht die Hebamme den dritten Platz seit 2004 immer noch als einen auf dem Siegertreppchen.

Dazu hat auch Johannes beigetragen, eines der Babys, das im Vorjahr im Friedberger Krankenhaus auf die Welt gekommen ist. Seine Mutter, die Friedberger Stadträtin Cornelia Böhme, fühlte sich dort bestens betreut und versorgt. Nach ihren Erfahrungen sagt sie: „Ich würde die Geburtshilfe in Friedberg meiner besten Freundin empfehlen.“ (scha)

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