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Friedberg droht ein gefährlicher Badesommer mit vielen Nichtschwimmern

Kommentar Von Gönül Frey
10.06.2021

Wegen der Corona-Pandemie war auch das Friedberger Stadtbad über viele Monate geschlossen und soll nun vor der regulären Sommerpause gar nicht mehr öffnen.

Verständlich, aber dennoch nicht gut: Das Friedberger Stadtbad öffnet nach der coronabedingten Zwangsschließung vor dem Herbst gar nicht mehr, weil sich für maximal fünf mögliche Öffnungswochen der Aufwand nicht lohnt.

TSV Friedberg: Kein Schwimmunterricht für 70 Kinder

Was die Freizeitgestaltung betrifft, lässt sich das verschmerzen. Problematisch ist jedoch, dass damit für den Rest des Schuljahres auch kein Schwimmunterricht mehr stattfinden kann. Insgesamt sind durch die Corona-Pandemie monatelang schulischer Schwimmunterricht genauso wie die Kurse der örtlichen Vereine und privater Schwimmschulen ausgefallen. Allein beim TSV Friedberg hätten seit März 2020 normalerweise rund 70 Kinder das Schwimmen gelernt, die nun keinen Kurs besuchen konnten.

DLRG rechnet mit mehr Unfällen im Wasser

Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) rechnet deswegen in der Sommersaison 2021 mit mehr Problemen und Unfällen in und am Wasser als noch im Jahr zuvor. Auch an den hiesigen Badegewässern wie dem Friedberger See werden mehr Kinder beim Baden sein, die nur schlecht oder gar nicht schwimmen können. Deswegen ist heuer an allen Gewässern erhöhte Vorsicht geboten. Und ab dem Herbst gilt es, Schwimmunterricht und -kurse so gut wie möglich zu fördern. Denn der Rückstand kann lebensgefährliche Folgen haben und wird bei begrenzten Hallenbadkapazitäten nur schwer aufzuholen sein.

Lesen Sie dazu auch den Artikel: Hallenbad bleibt geschlossen: "Wir ziehen Nichtschwimmer heran"

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