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Porträt

17.08.2019

Krimiautor aus Friedberg: Die alte Heimat als Tatort

Der Friedberger Krimiautor Achim Kaul wollte seiner alten Heimat Bad Wörishofen ein literarisches Denkmal setzen. „Mord aus heiterem Himmel“ heißt sein Erstlingswerk. 
Bild: Marcus Barnstorf

Achim Kaul aus Friedberg veröffentlicht seinen ersten Bad Wörishofen-Krimi. Bis kurz vor Schluss wusste er selber nicht, wer der Mörder ist.

Wenn das Glück vom Himmel fällt, ist das eine schöne Sache – wenn es ein Kunstprofessor ist, definitiv nicht. Nun wird Letzteres zugegebenermaßen wohl eher selten vorkommen. Umso spektakulärer ist der Kriminalfall, an dem das ungleiche Polizei-Duo Adam Zweifel und Melinda Zick arbeitet: Aus großer Höhe stürzt ein Wissenschaftler mitten über dem Kurpark von Bad Wörishofen in den Tod.

Wie kam es zu dem Unglück?

Wie kam es zu diesem Unglück? Und was noch viel wichtiger ist: Wer ist schuld daran? Verdächtige gibt es zuhauf – doch sie alle haben wasserdichte Alibis. Eine harte Nuss für die Ermittler...

Zum Glück handelt es sich bei den geschilderten Geschehnissen um reine Fiktion. Ersonnen hat sie ein Friedberger, der früher in Bad Wörishofen lebte. Achim Kaul, 59 Jahre, wollte seiner alten Heimat damit ein literarisches Denkmal setzen und sich selbst einen Lebenstraum erfüllen.

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Ein eingefleischter Krimifan

„Als eingefleischter Krimifan wollte ich mich unbedingt an diesem Genre versuchen“, sagt er. Das Ergebnis, sein Erstlingswerk, trägt den Titel „Mord aus heiterem Himmel“ und ist seit kurzem als E-Book sowie als Taschenbuch erhältlich.

Rund eineinhalb Jahre nahm der Roman von der Idee bis zum fertigen Manuskript in Anspruch. Seite um Seite füllte Kaul – nicht etwa im stillen Kämmerlein am Computer, sondern handschriftlich im Zug oder am Strand. Die Liebe zum geschriebenen Wort begleitet den 59-Jährigen bereits sein ganzes Leben. Beruflich hatte er als Vermögensberater jedoch vorrangig mit Zahlen zu tun. „In den unzähligen Kundengesprächen konnte ich den Ideenspeicher aber ordentlich füllen“, verrät er augenzwinkernd.

Der Gärtner ist nicht der Mörder

Sein Vorhaben beginnt der kreative Kopf zunächst als reines Hobby, als Ausgleich zum Beruf. An eine Veröffentlichung habe er gar nicht gedacht. Als schwierigste Aufgabe entpuppte sich das Verknüpfen der vielen Handlungsfäden beziehungsweise das Entwirren selbiger. „Lange wusste ich selbst nicht, wer der Mörder sein würde“, erzählt er. So viel sei verraten: Der Gärtner ist es nicht!

Als waschechter Heimat-Krimi bietet das 336 Seiten starke Buch dem Leser nicht nur spannende Unterhaltung, sondern natürlich auch zahlreiche Aha-Momente: In der Villa Fontenay entdeckt der Wörishofen-Kenner unschwer das gleichnamige Kurhotel, der Ballonfahrer spricht breiten Allgäuer Dialekt und das Opfer trägt den schönen Namen „Professor Abraham Mindelburg“.

Eine Fortsetzung folgt

Übrigens: Eine zweiter Fall der wortwitzigen Kommissare Zweifel und Zick steht bereits kurz vor Fertigstellung. Diesmal mit einem Mordfall in der Therme.

Hier erhältlich Erhältlich ist „Mord aus heiterem Himmel“ zum Preis von 4,99 Euro (E-Book) beziehungsweise 11,99 Euro (Taschenbuch) im Fachhandel sowie auf allen gängigen E-Book-Stores.

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