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Medizin

20.02.2017

Mehr Platz für die Gesundheit  in Friedberg

Aus Einem werden Drei: Richard Bayerle (rechts) mit seinen zwei künftigen Geschäftspartnern Martin Freiding und Bernd Thurner, die sich auf das neue Gesundheitszentrum freuen, das nur zehn Meter hinter ihrer jetzigen Praxis entstehen wird.

Das Therapie- und Trainingszentrum Friedberg platzt aus allen Nähten. Ein Umzug einen Neubau direkt daneben schafft mehr Platz. Was ist dort geplant?

Sogar die Büros wurden schon zu Therapieräumen umfunktioniert, so eng geht es im Therapie- und Trainingszentrum Friedberg zu. Doch jetzt rückt die Lösung in greifbare Nähe. Denn nur zehn Meter von der Einrichtung entfernt, die im Moment noch in der Thomas-Dölle-Straße 16 im Gewerbegebiet ihren Standort hat, entsteht ein Gebäude für ein größeres und moderneres Therapiezentrum. Mit dem Bau wurde bereits begonnen, der Kran ist nicht zu übersehen. Der Umzug soll Ende des Jahres erfolgen. Wer in die 800 Quadratmeter große alte Praxis einziehen wird, ist noch nicht bekannt.

Grund für den Umzug: Die Praxis für Ergotherapie und Logopädie sowie die ambulante Reha wachsen immer mehr. Auch der Bereich, in dem Patienten mit Rezept versorgt werden, wächst. Weitere Umkleidekabinen und Büros sind notwendig. Insgesamt arbeiten im Therapiezentrum mehr als 30 Mitarbeiter – Tendenz steigend. Allein 20 Therapeuten sind in sechs verschiedenen Berufen tätig, dazu kommen Mitarbeiter an der Rezeption und im Reinigungsbereich.

Modern und zeitgemäß ausgestattet

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„Der Neubau soll kein monströses Ding werden. Wir möchten alles im Rahmen lassen, aber es soll moderner und zeitgemäßer werden und natürlich der Nachfrage entsprechen, die immer weiter wächst“, sagt Inhaber Richard Bayerle. Insgesamt wird das Therapie- und Trainingszentrum im neuen Gesundheitszentrum eine Fläche von 1000 Quadratmetern mieten. Im Erdgeschoss und dem ersten Stock wird das Zentrum für die ambulante Reha seine Räumlichkeiten haben. In einem Bereich des zweiten Stocks wird die Praxis für Logopädie und Ergotherapie entstehen. Im restlichen zweiten Stockwerk werden eine kardiologische und eine neurologische Praxis einziehen.

„Wichtig war uns die räumliche Nähe zu Friedberg. Dass wir umziehen müssen, war naheliegend. Wir platzen förmlich aus allen Nähten und wollten uns am Standort verändern“, so Bayerle. „Dass sich hier nur ein paar Meter daneben die Möglichkeit bietet, Räumlichkeiten zu mieten, hätten wir uns im Traum nicht vorstellen können.“ Die Grundstücke in der Thomas-Dölle-Straße hat die Stadt vor zwei Jahren gekauft und den angrenzenden Betrieben im Vorkaufsrecht angeboten.

„Wenn sich das nicht so ergeben hätte, hätten wir die bestehende Praxis erweitern und modernisieren müssen. Mit dem Neubau haben wir über 20 Prozent mehr Fläche“, freuen sich die drei künftigen Geschäftsführer Richard Bayerle, Bernd Thurner und Martin Freiding. Seit 20 Jahren sind die Drei ein Team.

Unternehmensform ändert sich

„Wir werden weiter eine teamorientierte Truppe sein, nur drückt sich das nun auch in der Unternehmensform aus. Statt eines Inhabers wird es drei Geschäftsführer geben. Wir sind eine Gesellschaft und keine Einzelunternehmung mehr“, freut sich der Physiotherapeut Bayerle, der seit 1991 unter anderem der Betreuer der deutschen Nationalmannschaft im Kanuslalom ist und bei 22 Weltmeisterschaften dabei war. Zudem ist er Sportphysiotherapeut der deutschen Olympiamannschaft bei vier Sommerspielen, seit 2002 er Mitglied im Lehrteam der „International Academy of Orthopedic Medicine“ und er ist Sportphysiotherapeut für das DFB-Schiedsrichterteam am Bundesligaspielort Augsburg. „Für Martin Freiding und mich bedeutet diese Entwicklung zur Gesellschaft und die damit einhergehende große Verantwortung eine hohe Wertschätzung und ein großes Vertrauen, das Richard Bayerle in uns hat“, sagt der Sportwissenschaftler Bernd Thurner.

Der Bauherr und Eigentümer des neuen Gesundheitszentrums möchte nicht genannt werden. Es kommt aus dem privaten Investment eines großen Unternehmens der Region. Das Baubüro ist das Ingenieurbüro Bestler aus Augsburg, das auch schon im Einrichtungshaus Segmüller einen Erweiterungsbau in Friedberg geplant hat. Kuka, Fujitsu Siemens und der Betriebshof der Stadt Augsburg zählen unter anderem zu den Kunden von Bestler.

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