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Landesliga Südwest

11.08.2018

Mering muss improvisieren

Hatte zuletzt wenig Grund zur Freude: Merings Trainer Gerhard Kitzler (vorne). Vor der Partie am Samstag gegen Cosmos Aystetten sieht es personell beim MSV wieder einmal alles andere als rosig aus.
Bild: Peter Kleist

 Auch im richtungsweisenden Spiel gegen Cosmos Aystetten hat Trainer Gerhard Kitzler bei Weitem nicht seine Bestbesetzung zur Verfügung.

Zu beneiden sind Gerhard Kitzler und Christian Cappek, die Trainer des SV Mering, derzeit sicher nicht. Rechnet man den Pokal dazu stehen sechs Niederlagen in Folge zu Buche und personell kommt der MSV gerade auf dem Zahnfleisch daher. „Wir müssen improvisieren und und die nächsten Wochen so durchhangeln“, meinte Gerhard Kitzler vor dem schon etwas richtungsweisenden Spiel am Samstag um 16 Uhr gegen Cosmos Aystetten.

„Im August ist noch keine Mannschaft abgestiegen und ich will jetzt nicht sagen, dass wir schon gegen den Abstieg spielen. Aber wir dürfen die Augen nicht verschließen und müssen schauen, dass wir schnell da unten rauskommen“, so der 62-Jährige. Der war mit der Vorstellung beim 1:2 im Pokal in Ichenhausen nicht ganz unzufrieden. Man habe wenig zugelassen, aber auch selber wenig Chancen gehabt. „Die haben uns jetzt nicht hergespielt, aber wir müssen griffiger und aggressiver werden und müssen noch kompakter stehen“, forderte der Ex-Profi.

Man müsse unbedingt noch eine Schippe drauf legen, sagte Kitzler, doch angesichts der Personalmisere scheint das kein ganz leichtes Unterfangen. Die Liste der Ausfälle ist lang: Andreas Rucht, Stefan Wiedemann, Bajram Gocevic, Michael Fuchs, Moritz Neumann und Simon Spicker fehlen sicher, Fragezeichen stehen noch hinter Andreas Ludwig und ob Adrian Wolf zwischen den Pfosten stehen wird, ist auch noch unklar. Spicker wird dabei mit einem Kreuzbandanriss länger ausfallen und nach dem Wochenende werden sich Maximilian Lutz und Fatih Cosar in den Urlaub verabschieden. Kein Wunder also, dass Gerhard Kitzler improvisieren muss. „Es werden Spieler zum Einsatz kommen, die unter normalen Umständen noch nicht so weit wären“, meinte er. Man müsse schauen, dass man eine Mannschaft zusammen bekomme. Eines aber sei sicher: „Christian und ich werden sicher nicht spielen“, so Kitzler mit einem Anflug von Galgenhumor.

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„Zu meiner Zeit hat man alles auf den Fußball ausgerichtet, heute sind die Spieler mobiler. So sehr ich das als Mensch begrüße, so bedauerlich ist es für mich als Trainer“, sagte Kitzler. Mit Cosmos Aystetten kommt am Samstag ein undankbarer und unbequemer Gegner nach Mering. „Das wird hart, denn auch die sind heuer nach der guten Vorsaison ein bisschen am kämpfen, aber nichtsdestotrotz werden wir alles geben, um endlich wieder zu punkten“, erklärte der Meringer Coach.

Die weiteren Spiele FC Kempten – BCF Wolfratshausen, TSV Landsberg – SC Ichenhausen (beide Samstag, 14 Uhr); Türkspor Augsburg – TuS Geretsried, SpVgg Kaufbeuren – SC Olching, 1. FC Garmisch-Partenkirchen – SC Oberweikertshofen, SV Egg a. d. Günz – FV Illertissen II, FC Gundelfingen – FC Memmingen II (alle Samstag, 15 Uhr); TSV Gilching – VfR Neuburg (Sonntag, 15 Uhr)

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