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Städte- und Gemeindebund fordert Ausweitung der Maskenpflicht in Deutschland

07.10.2009

Mit Mut zur Demut

Mering (jojo) - Für jede der Jubilarinnen war am Altar eine Kerze angezündet. Vor dem Bild ihrer Namenspatronin, der heiligen Theresia, feierten die drei Theresienschwestern Barbara Süppel, Monika Geis und Franziska Strobl ihre langjährige Ordenszugehörigkeit. Den Gottesdienst zelebrierte Pallottinerpater Provinzial Hans Peter Becker aus Friedberg zusammen mit dem Hausgeistlichen Pater Ludwig Baron sowie Pater Franz Geis, dem Bruder der Jubilarin Schwester Monika und dem befreundeten Pater Gerhard Nowoisky von Hersberg-Immenstaat. Traditionell am Theresienfest werden im von Generaloberin Schwester Lucia Omasmeier geführten Mutterhaus die Professjubiläen zelebriert.

Vor 60 Jahren gab Schwester Barbara Süppel ihr ewiges Gelübde ab. Die 89-Jährige wurde in Gleusdorf geboren und ihr Arbeitsfeld war die Küche in sämtlichen Pallottinerhäusern Deutschlands. Nach langjähriger Tätigkeit in München kehrte sie erst im Alter ins Mutterhaus nach Mering zurück und arbeitete auch dort noch viele Jahre in der Küche des Altenheims mit.

Das goldene Professjubiläum konnte die 70-jährige Schwester Franziska Strobl aus der Nähe von Ulm begehen. Auch ihr Einsatzgebiet in 50 Jahren war der Hauswirtschaftsbereich und sie leitete 16 Jahre lang die Küche im Apostolatshaus der Pallottiner in Hofstetten. Krankheitsbedingt ist sie im Pflegeheim des Mutterhauses untergebracht.

Ebenfalls Wirtschafterin von Beruf ist Schwester Franziska Strobel, die ihre 40-jährige Profess feiern durfte. Erst Ende 20 entschied sich die in Stadelhofen geborene, heute 69-Jährige endgültig für ein Leben im Kloster. Nach Leitungsfunktionen in Hauswirtschaft und Küche in den Pallottinerhäusern Untermerzbach und Eichstätt kehrte sie 1997 ins Mutterhaus zurück. "Sie alle drei haben den kleinen Weg der Hingabe im Alltag gelebt", so stellte Pater Hans Peter Becker in seiner Festpredigt heraus.

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Bezug nehmend auf die vorausgegangenen Bundestagwahlen betonte der Provinzial, wie angenehm es sei, wenn es jemanden einmal nicht um Größe, Macht oder Geld gehe. "Das Auftrumpfen ist heute oft sehr billig geworden", fand er.

Kleine Zeichen sind wertvoll

Wertvoll im Leben der Jubilarinnen seien die kleinen Zeichen, die Handlungen der Liebe nach dem Vorbild der heiligen Theresia. Denn Demut bedeute Mut zum Dienen. Jeder sei berufen, an seinem Platz glaubwürdig zu sein. Und dies gelänge Schwester Barbara, Schwester Monika und Schwester Franziska trotz Krankheit auch im Alter.

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