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Friedberg

11.12.2020

Nach Corona-Toten: So ist die Lage im Pflegezentrum Pro Seniore

Drei Bewohner des Pro Seniore Altenheims in Friedberg starben an Corona.
Bild: Alexandra Sieber

Plus Drei Bewohner des Seniorenzentrums Pro Seniore in Friedberg sind Anfang der Woche gestorben. Nun gibt es einen weiteren Todesfall. So ist die Stimmung im Heim.

Drei Bewohner des Seniorenzentrum Pro Seniore in Friedberg sind Anfang der Woche an oder mit dem Coronavirus gestorben. Am Freitag vermeldete das Landratsamt Aichach-Friedberg einen weiteren Todesfall im Friedberger Heim. Aktuell befinden sich zwölf Bewohner und 13 Mitarbeiter in Quarantäne.

Der erste Todesfall ereignete sich am Montag, wie Peter Müller, Pressesprecher von Pro Seniore, berichtet. Die Person befand sich im Krankenhaus. Die Stimmung sei dementsprechend: "Unsere Mitarbeiter bauen ein sehr enges Verhältnis zu den Bewohnern auf. Wenn jemand stirbt, ist das immer eine sehr schwierige Situation." Zwei weitere Tote kamen am Dienstag hinzu, sie starben im Friedberger Seniorenzentrum: "Die Angehörigen konnten in allen drei Fällen Abschied nehmen. Das ist zumindest ein kleiner Trost", so Müller. Am Freitag kam laut dem Landratsamt ein weiterer Todesfall hinzu.

Pro Seniore Friedberg: Corona-Tests am Dienstag

Der Pressesprecher hofft, dass Corona innerhalb des Heims bald überstanden ist: "Wir hatten lange Zeit Glück und nun haben wir leider Tote zu beklagen. Die Zahl der Infizierten geht aber zurück. Diesbezüglich geht es bergauf." Allein am Freitag kehrten sieben Personen aus der Quarantäne zurück. Der erste Bewohner hatte sich am 20. November infiziert.

Am Dienstag soll es weitere Tests geben, Müller ist hoffnungsvoll gestimmt: "Wir hoffen, dass die Tests negativ ausfallen. Die Mitarbeiter haben alles getan, damit sich möglichst Wenige infizieren."

Doch selbst wenn alle Tests negativ ausfallen sollten, wird im Pro Seniore weitergetestet: "Das dient der Sicherheit", so Müller, der auch schon auf das Weihnachtsfest blickt: "Wir gehen aktuell alle Möglichkeiten durch. Wir wollen den Bewohnern ein möglichst schönes Fest bereiten. Die Gefahr der Vereinsamung darf man nicht unterschätzen, aber es muss sicher sein."

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