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30.07.2010

Straßenbauer stehen Schaufel bei Fuß

Im November soll es an der Tränkmühle mit dem Ausbau losgehen. Als erstes wird eine Brücke über die B 300 gebaut.

Aichach/Augsburg Nein, die Bagger sind noch nicht auf dem Weg an die Tränkmühle. Aber das Bauamt in Augsburg will keine Minute verstreichen lassen, damit der Unfallschwerpunkt der Region so schnell als möglich kreuzungsfrei ausgebaut ist. Bereichsleiter Michael Kordon lässt auch keinen Zweifel an der Freude bei den Straßenbauern, dass der Ausbau jetzt doch noch heuer startet: "Super, wir sind am Zug und wir legen sofort los." Der Zeitplan: Im August geht die Ausschreibung raus. Ende September sollen die Arbeiten vergeben werden und einen Monat später, spätestens Anfang November, rollen dann wirklich die Baumaschinen an die Bundesstraße B 300, so Kordon.

Wie berichtet, hat Verkehrsminister Peter Ramsauer am Mittwochabend nach einer monatelangen Hängepartie jetzt doch den Weg für den vorgezogenen Baubeginn an der Anschlussstelle frei gemacht, beziehungsweise das nötige Geld bereitgestellt. Michael Kordon rechnet mit Kosten von insgesamt vier Millionen Euro für den Kreuzungsausbau. Die Stadt Aichach muss einen Anteil von rund einer Million Euro am vorgelagerten Kreisverkehr übernehmen.

Auch wenn die Arbeiten erst im November beginnen, mache der Start vor dem Winter durchaus Sinn, sagt Kordon. Begonnen werde mit dem größten und zeitaufwendigsten Bauwerk - der Brücke über die Straße. Die Arbeiten könnten auch bei niedrigen Temperaturen weitergehen und bis Mitte 2011 will das Straßenbauamt mit der kreuzungsfreien Anschlussstelle fertig sein. Dann wäre das gefährlichste und unfallträchtigste Teilstück der Ausbaustrecke endlich entschärft, und das sei oberste Priorität. Auch wenn der gesamte vierstreifige Ausbau der B 300 zwischen Ecknach und Dasing (Kostenschätzung: 25 Millionen Euro) bewilligt worden wäre, hätte das Straßenbauamt an der Tränkmühle begonnen, so Kordon. Die Gesamtbauzeit liegt zwischen zwei und drei Jahren. Ob es nach Fertigstellung der Kreuzung im nächsten Jahr gleich weitergeht, darüber möchte Kordon nicht spekulieren: "Wichtig ist, dass wir jetzt anfangen können. Alles andere sehen wird dann.

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