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Friedberg/Merching

03.10.2019

Valerij Petasch gastiert in Friedberg und Merching

Der in Ulm lebende Pianist Valerij Petasch wird am 20. Oktober im Pfarrsaal Merching und am 16. November im Schloss Friedberg auftreten.
Bild: Heike Scherer

Bereits zum fünften Mal gastiert der Pianist und Komponist im Pfarrsaal von Merching. Im Friedberger Schloss feiert er dieses Jahr Premiere.

Wer Klavierkonzerte auf hohem Niveau erleben möchte, sollte sich diese zwei Termine gleich aufschreiben: Am 20. Oktober um 19 Uhr in Merching und am 16. November um 19 Uhr im Schloss Friedberg gastiert Valerij Petasch. In Merching hat der in Kirgisien geborene Pianist bereits zahlreiche begeisterte Zuhörer, in Friedberg freut er sich auf neue Liebhaber klassischer und moderner Klaviermusik.

Das Besondere an ihm ist, dass er sich immer wieder neue fantasievolle Kompositionen einfallen lässt, die Freunde der romantischen bis impressionistischen Musik genießen werden. Das Klavierspiel erlebte er von Kindesbeinen an, weil sein Vater ebenfalls Pianist war. Bereits im Alter von vier Jahren komponierte er eigene Melodien auf dem Klavier in seinem Elternhaus.

In den frühen 90er Jahren kam der russische Pianist deutscher Abstammung auf Einladung von Experten, die ihn in Moskau gehört hatten, nach Deutschland und fand seinen neuen Lebensmittelpunkt in der Nähe von Ulm.

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Valerij Petasch in Merching

Anlässlich des 170. Todesjahres seines Lieblingskomponisten Frédéric Chopin widmet Valerij Petasch ihm den ersten Teil seines Abends im Merchinger Pfarrsaal. Für seine herausragenden Chopin-Interpretationen wurde er Ehrenmitglied der weltumspannenden Chopin-Society Polonia. Der international renommierte Künstler trat nicht nur in Europa, sondern auch schon in Nord- und Südamerika und Israel auf.

Er wird die Werke Impromptu Fis-Dur, op. 36, Nocturne cis-moll, op. Posthum, die Walzer As-Dur op. 69 und es-Dur op. 18 sowie die Ballade f-moll op.52 spielen. Nach der Pause hören die Besucher das Rondo capriccioso von Felix Mendelssohn-Bartholdy, bevor sie einen Einblick in seine eigenen Kompositionen bekommen werden. Er entschied sich für die „Ausflüge in die Kindheit“, lässt sie „Auf Schmetterlings Flügeln“ mitfliegen, entführt sie in die Welt von Atlantis und beschließt den Abend mit seinem „Ballett für zehn Finger“.

  • Der Eintritt zum Konzertabend ist frei, ein Unkostenbeitrag ist erwünscht.

Valerij Petasch in Friedberg

Für den Auftritt im Schloss Friedberg hat er ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Er wird die von Franz Schubert/Franz Liszt komponierten Stücke „Ständchen“ und „Wiener Abende“, das Impromptu Ges-Dur von Schubert und die Nocturne H-Dur von Frédéric Chopin zum Besten geben. Danach folgen die nicht so bekannten Stücke „Petrarca Sonett“ und die Etüde „Un sospiro“ (italienisch: Ein Seufzer) von Franz Liszt. Nach der Pause entführt der Pianist die Gäste in die herausfordernden Werke Preludium gis-moll von Sergej Rachmaninoff, die Etüde cis-moll von Alexander Skrjabin und das verträumte Stück „Die Lerche“ von Michail Glinka-Balakirev.

Welche Eigenkompositionen Valerij Petasch für die Klaviersoirée im Schloss Friedberg im Gepäck hat, entscheidet er ganz kurzfristig. Er sagt, dass er mit seinen Kompositionen zum Ausdruck bringen möchte, was er gerade im Moment empfindet. Er fühle sich als ein Erzähler von Märchen oder Geschichten, deren Inhalt die Zuhörer und auch ihn selbst berühren und fesseln sollen. „Meine Zuhörer sollen sich nicht langweilen“, fügt er hinzu. Ein besonders fantasievolles Werk, das gut für die Jahreszeit passen würde, wäre seine Komposition „Wenn die Kraniche ziehn“. Es bleibt spannend, ob er sie an diesem Abend zum Besten geben wird.

  • Veranstalter des Konzertes im Wittelsbacher Schloss ist die Stadt Friedberg.
  • Karten gibt es im Vorverkauf im Bürgerbüro oder an der Abendkasse.
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