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Friedberg/Bressuire

16.11.2019

Warum baut Bressuire eine Mauer aus Schuhkartons?

Eine Mauer aus Schuhkartons, die verbinden, nicht trennen soll, bauten Bürger von Bessuire. Bürgermeister Jean-Michel Bernier machte mit.
Foto: Marianne Liégeois

Friedbergs Partnerstadt Bressuire denkt sich eine Aktion aus, die Kontakt stiftet. Was steckt dahinter?

Friedbergs Partnerstadt in Bressuire/Frankreich bereitet sich schon auf den Besuch in Bayern im kommenden Jahr vor – und das mit einer ungewöhnlichen Idee. Anlässlich des Tages des Berliner Mauerfalls war die Bevölkerung aufgerufen, mit Schuhschachteln symbolisch die Berliner Mauer in Bressuire aufzubauen. Ziel war es, die gute Freundschaft zwischen ihrer Stadt und Friedberg zu vertiefen. Denn die Schuhschachteln haben es in sich. Die Überbringer sollten in sie hinein ihren Steckbrief, also Name und Adresse, und eventuell ein kleines Geschenk legen. Der „Mauerfall“ wurde an diesem Tag mit Musik gefeiert; die gefallenen symbolischen Mauersteine, nämlich die Schuhschachteln, werden im kommenden Jahr die Reise nach Deutschland antreten.

Vorbereitung für den Besuch in Friedberg 2020

Hier sollen sich Friedberger Bürger beim nächsten Treffen dann eine oder mehrere nehmen und können mit dem jeweiligen Spender in Kontakt treten. Begleitet wurde die Feier durch eine liebevoll gestaltete Ausstellung mit Ausstellungsstücken bzw. Requisiten aus der damaligen DDR und BRD. Darunter befanden sich Spielzeug-Trabbis, Geldscheine und Münzen, ein DDR-Grenzpfahl, Pässe, Fahnen, Schriften, aber auch ein Stückchen der Berliner Mauer aus der Bernauer Straße.

Zum Höhepunkt dieser Feier, der auch viele Kinder und Bressuires Bürgermeister Jean-Michel Bernier beiwohnten, gehörte die Verlosung einer Reise zu uns nach Bayern.

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