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Aichach-Friedberg
24.11.2022

Der Einzelhandel bangt um das Weihnachtsgeschäft

Im Weihnachtsmarkt von Segmüller kann man festliche Dekoartikel finden. Trotz der finanziellen Belastung durch die Energiekrise lockt er wieder viele Kunden und Kundinnen an.
Foto: Verena Hanner

Die Energiepreise lassen bei vielen das Weihnachts-Budget schrumpfen. Die Geschäfte in Aichach-Friedberg blicken mit gemischten Gefühlen auf den Dezember 2022.

In Schaufenstern werden Kugeln aufgehängt, das Weihnachtsgeschäft beginnt. Aber viele Kunden überlegen zweimal, welche Anschaffungen angesichts Inflation und Energiekrise wirklich nötig sind. Die Einzelhändler im Wittelsbacher Land bekommen die Auswirkungen unterschiedlich stark zu spüren. Für manche geht es sogar um die Existenz.

Im Möbelhaus Segmüller in Friedberg ist der Weihnachtsmarkt mit einer großen Auswahl an Dekoartikeln bereits aufgebaut. In der Weihnachtszeit würden hier weniger Möbel gekauft, dafür mehr Haushaltswaren und Kleinteile, erklärt Vertriebsleiter Christof Gerpheide. "Dieses Jahr gibt es eine spürbare Verringerung des Zulaufs der Kunden, aber noch fällt sie moderat aus", meint er. "Die Leute, die kommen, kaufen zumindest gleichbleibend viel." 

Das Feinkostgeschäft Hettenkofer in Kissing ist stark betroffen

Für Claudia Schöpp, Inhaberin des Feinkostgeschäfts Hettenkofer in Kissing, sind die Veränderungen stärker, sie blickt besorgt in die Zukunft. Sie hat das Geschäft erst vor einem Jahr übernommen und merkt, dass viele Leute nur zum Ideenholen kommen und mit leeren Händen wieder gehen. Selbst wenn etwas gekauft wird, dann sei es bis zu 40 Prozent weniger in Menge und Wert als im vergangenen Jahr. 

Firmenaufträge bekam sie bisher aber überraschend viele und erhofft sich für Dezember außerdem eine Kundensteigerung: Viele Leute wollen sich ihrer Ansicht nach ein letztes Mal etwas gönnen, bevor sie im neuen Jahr groß sparen. Allerdings könnten diese Sparmaßnahmen das Hettenkofer letzten Endes mehr treffen als das zurückhaltende Weihnachtsgeschäft und das Aus für das Geschäft bedeuten.

In Aichach hofft das Modehaus Burkhard auf festliche Weihnachten

"Vorsichtig realistisch", wie er selbst sagt, ist Robert Burkhard von Mode Burkhard in Aichach. Der November lief verhalten an, was aber bereits die vergangenen Jahre so gewesen sei. Aber nach zwei Jahren in Jogginganzügen habe man gemerkt, dass die Leute sich wieder herausputzen wollen. Vor allem für besondere Anlässe sei viel elegante Kleidung gekauft worden. Vielleicht auch zu Weihnachten, wenn wieder festlich in großer Runde gefeiert würde, hofft Burkhard.

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In Mering berichtet Heike Finger aus der Buchhandlung Platzbecker, dass sie sich kaum Sorgen macht. Das Weihnachtsgeschäft laufe an wie in den letzten Jahren auch. Adventskalender verkaufen sich gut und auch einige Firmen haben schon Bücher als Präsente für ihre Angestellten bestellt. 

Lesende können in Mering mit Büchern dem Chaos der Welt entfliehen

Viele Lesende seien treue Kunden. Und die schwierige Lage kann sich sogar positiv aufs Geschäft auswirken: Bücher helfen in schweren Zeiten, die Welt ein Weilchen zu vergessen, meint Finger. Auch wenn einige dieses Jahr vielleicht eher zum Taschenbuch als einem Hardcover greifen werden. 

Von Schwarzmalen hält auch Willi Weißgerber, Inhaber des Altstadtcafés Weißgerber in Friedberg, nichts. Bisher laufe die Weihnachtszeit normal. "Uns überrascht, dass vor allem viele Firmenkunden auf uns zukommen", sagt er. "Wir hatten große Sorge, dass da viele wegfallen." Aber es scheine, als würden sich die Firmen für ihre Geschenke auf heimische Wurzeln zurückbesinnen und lokale, handgemachte Produkte bestellen. Deshalb seien sie sehr zufrieden, wie es im Moment läuft.

Das Altstadtcafé Weißgerber startet ins Weihnachtsgeschäft Auch die Konditorei Weißgerber in Friedberg startet gut ins Weihnachtsgeschäft.
Foto: Verena Hanner

"Dank unserer treuen Stammkundschaft im Café müssen wir uns auch keine Sorgen über große Schwankungen machen. Außerdem hat die Kaffeehauskultur noch die schlimmsten Zeiten überstanden", meint Weißgerber.

Miriam Waschka vom Dekorationsladen Pusteblume in Dasing merkt gerade selber beim Einkauf der Waren, wie alles teurer wird. Bisher spürt sie aber keine Veränderung des Kundenzulaufs im Vergleich zum restlichen Jahr. Durch die Spezialisierung auf Gartendeko, die im Sommer noch gefragter ist, ist sie trotz des Angebots an Adventsschmuck nicht auf das große Weihnachtsgeschäft angewiesen.

Merings Uhren und Schmuck sind erst im Dezember richtig gefragt

Pius Spengler von Spengler Optik-Uhren-Schmuck in Mering ist ähnlich zuversichtlich, Uhren und Schmuck sind als Weihnachtsgeschenke erst im Dezember wirklich gefragt. Und er ist sicher: Wer schon dafür gespart hat, wird auch dieses Jahr bereit sein, sich und anderen etwas zu gönnen.

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