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Volleyball 3. Liga

26.11.2017

Dem TSV gelingt ein Befreiungsschlag

Stefan Erhardt vom TSV Friedberg bei der Annahme. Dem Team gelang ein hart erkämpfter Auswärtssieg.
Bild: Peter Kleist (Archiv)

Die Friedberger gewinnen ein spannendes Spiel in Marktredwitz mit 3:2. Dabei standen sie bereits im vierten Satz mit dem Rücken zur Wand.

Ein wahrer Abstiegskrimi stand für die Drittliga-Volleyballer des TSV Friedberg am Samstagabend auf dem Programm. Als Achter reiste das Team von Trainer Hannes Müllegger zum Tabellenzehnten nach Marktredwitz. Vor der Partie trennten die beiden Mannschaften lediglich vier Punkte.

Im ersten Satz begannen beide Teams nervös. Allerdings setzten sich die Gastgeber mit 12:8 ab. Nach einer Auszeit fand Friedberg besser ins Spiel. Gegen Ende des Satzes wechselte die Führung immer wieder hin und her. Doch zum Schluss schlichen sich unnötige Leichtsinnsfehler ins Spiel der Friedberger ein und so musste sie den ersten Satz mit 22:25 abgeben.

Der TSV startete gut in den zweiten Abschnitt. Dank einer stabilen Annahme um Libero Christian Hurler konnte Zuspieler Michi Hurler seine Angreifer variabel einsetzen. Vor allem die Mittelblocker Andi Eichhorn und Benni Sauerstein punkteten zu diesem Zeitpunkt nach Belieben. So setzten sich die Friedberger schnell ab. Beim 24:17 hatten sie sieben Satzbälle, vergaben allerdings vier Stück davon, bevor sie dann den Fünften zum 25:21 Satzgewinn verwandelten.

Im dritten Satz erwischte Friedberg wieder den besseren Start. Dem Team von Kapitän Juli Birkholz führte fast den gesamten Satz über mit drei bis vier Punkten. Doch die Gastgeber gaben nicht auf und kämpften sich zurück. Beim 20:17 knickten die Friedberger ein und es passierten zu viele Eigenfehler. Angepeitscht von einem tollen Publikum sicherte sich Marktredwitz den Satz mit 25:22.

Somit standen die Friedberger bereits zu Beginn des vierten Satzes mit dem Rücken zur Wand. Doch sie gaben alles und setzten sich erneut von Beginn an ab. Nach zwei schnellen Auszeiten der Gastgeber glichen die Oberfranken allerdings zum 12:12 aus. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel von Fehlentscheidungen des Schiedsrichters geprägt. Friedberg ließ sich davon aber nicht beeindrucken und hatte beim 24:21 drei Satzbälle. Allerdings nutzte der TSV keinen davon und so hatte Marktredwitz beim 25:26 sogar einen Matchball. Aber dank zweier Aufschläge von Juli Birkholz gewannen die Friedberger den Satz noch mit 28:26 und erzwangen den Tie-Break.

Der letzte Satz war an Spannung kaum zu überbieten. Marktredwitz gelangen die ersten zwei Punkte, doch dann drehte Friedberg auf und konnte sich dank einer starken Aufschlagserie von Ruben Oehler mit 6:3 absetzen. Nach dem Seitenwechsel beim 8:5 war es weiterhin der TSV, der das Spiel bestimmte. Beim zwischenzeitlichen 13:8 sah das Team wie der sichere Sieger aus. Doch wie in den Sätzen davor konnten die Herzogstädter den Sack nicht zu machen. Nach vier vergebenen Matchbällen war es dann Diagonalangreifer Michi Stöcker, der seine Mannschaft mit einem Angriff zum 15:13 erlöste und den wichtigen Auswärtssieg sicherte.

Durch diesen 3:2 Erfolg verschaffen sich die Friedberger etwas Luft im Abstiegskampf und befinden sich nun mit elf Punkten auf Platz sechs. „Es war der erwartet heiße Fight mit dem besseren Ende für uns. Wir haben uns viel besser präsentiert als in den vergangenen Spielen und haben als Mannschaft alles gegeben“, sagte Libero Christian Hurler nach der Partie.

Friedberg Birkholz Ja., Birkholz Ju., Eichhorn, Erhardt, Gumpp, Hurler C., Hurler M., Kaiser, Oehler, Sauerstein, Steffan, Stöcker

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