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Fußball

18.10.2019

Der TSV Friedberg setzt auf Markus Specht

Markus Specht ist der neue Trainer des TSV Friedberg. Der 45-Jährige bisherige Coach der „Zweiten“ des TSV tritt die Nachfolge von Ali Dabestani an.
Bild: Peter Kleist

Plus Der 45-Jährige tritt beim Bezirksligisten die Nachfolge von Trainer Ali Dabestani an. Der bisherige Coach des TSV II spricht von einer „schweren, aber reizvollen“ Aufgabe.

Keine zwei Wochen ist die Trennung von Ali Dabestani her, da präsentiert der Fußball-Bezirksligist TSV Friedberg auch schon den Nachfolger. Und die Abteilungsleitung um Marcus Mendel hat sich für eine vereinsinterne Lösung entschieden. Markus Specht, 45, der bisherige Trainer der zweiten Mannschaft des TSV 1862, übernimmt das Kommando. Wer Spechts Nachfolger bei der „Zweiten“ wird, das steht noch nicht fest. „Da suchen wir noch“, meinte TSV-Fußballboss Mendel.

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"Er hat Sachverstand und kennt den Verein!"

Mindestens bis zum Saisonende soll Specht als Trainer fungieren, das erklärte Mendel am Donnerstag. Der Friedberger Fußballchef sieht die Entscheidung für Specht nicht nur unter dem pragmatischen Aspekt. „Ausschlaggebend war sicher auch, dass wir niemanden Externen holen wollten, sondern jemanden, der Mannschaft und Verein kennt“, so Mendel. „Dass Markus Fußball-Sachverstand hat, das wissen wir“, meinte er weiter.

Schon seit langem beim TSV

Specht spielte schon in den 1990ern in der Bezirksliga und Bezirksoberliga für den TSV Friedberg. Zwischendurch war er auch für Dasing, Mering und Aichach aktiv, kehrte aber wieder zum TSV Friedberg zurück und trainiert seit 2011 die zweite Mannschaft.

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Markus Specht musste auch nicht lange überredet werden, seinen ersten höherklassigeren Trainerjob zu übernehmen. „Ich hab’ nicht lange gezögert, schließlich ist es mein Heimatverein. Es ehrt mich, dass ich gefragt wurde und es ist auch eine reizvolle, wenngleich sicher keine leichte Aufgabe“, meinte Specht.

Es fehlt ein Erfolgserlebnis

Der 45-Jährige ist auch von der Mannschaft gut aufgenommen worden, meinte Mendel. Eine Einschätzung, die auch Specht teilt. „Ich habe schon die ersten Gespräche geführt und die Jungs haben im Training auch voll mitgezogen“, sagte er. Den Klassenerhalt traut Specht der Truppe in jedem Fall zu. „Die Mannschaft ist nicht so schlecht. Die Jungs müssen halt den Kopf wieder frei kriegen und brauchen ein Erfolgserlebnis“, so der neue Coach. Ob das am Samstag im Auswärtsspiel beim starken FC Thalhofen gelingt, bleibt abzuwarten.

Dem 45-Jährigen steht weiterhin Dragan Kozul als Co- und Torwarttrainer zur Verfügung. Peter Müller, der andere Interimstrainer nach der Trennung von Ali Dabestani, wird die Friedberger indes verlassen. Er wechselt als Spielertrainer zum Kreisklassisten TSV Merching.

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