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Handball

12.05.2018

Die Ausgangslage ist nicht schlecht

Die Abwehr des TSV Friedberg – hier mit Alexander Prechtl (Nr. 96) und Florian Wiesner – stand gegen den HSV Hochfranken gut. Nur im Angriff ließen die Friedberger im ersten Relegationsspiel etwas zu wünschen übrig.
Bild: Peter Kleist

Der TSV Friedberg II gewinnt die erste Partie um den Klassenerhalt in der Landesliga gegen den HSV Hochfranken und geht mit vier Toren Vorsprung ins Rückspiel.

Die zweite Mannschaft der Friedberger Handballer geht mit einer guten Ausgangsposition in ihr Rückspiel in der Abstiegsrelegation in der Landesliga. Nach dem 20:16 (9:7)-Heimsieg gegen den HSV Hochfranken können sich die Friedberger gute Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen.

Nur in den ersten acht Minuten hatte der TSV massive Probleme mit der unorthodoxen Spielweise der Franken – ein 1:5-Rückstand ließ Schlimmes befürchten. Aber Trainer Gerald Schwarz brachte seine Mannschaft mit einer frühen Auszeit zurück in die Erfolgsspur. Danach hatte sie sich viel besser auf die Gäste eingestellt und kassierte bis zur Pause kaum noch Gegentreffer. Die Gäste trafen kaum aus der Distanz und versuchten es immer wieder mit Anspielen an den Kreis. Doch nach der wackligen Anfangsphase hatte sich der TSV aber gut darauf eingestellt.

Auch wegen des stark haltenden Felix Dorsch kassierte Friedberg kaum noch Treffer. Mit etwas mehr Konsequenz vor dem Tor – fünf Großchancen wurden vergeben – wäre eine höhere Pausenführung als nur das 9:7 drin gewesen. Auch im zweiten Durchgang waren die Gäste harmlos gegen die gut arbeitende TSV-Deckung. Lange hatte Friedberg darum alles im Griff, auch wenn nicht alles klappte. Am gefährlichsten waren Andreas Müller und Tobias Fuchs, die auch ihre Mitspieler gut in Szene setzten. Friedberg war bis zum 18:11 klar besser, doch dann wurde das Team nervös. Ballverluste und Fehlwürfe ließen den Vorsprung wieder schmelzen. Ärgerlich war das Tor der Franken zum 20:16-Endstand – hatte Friedberg doch 30 Sekunden vor Schluss den Ball und riskierte einen unnötigen Abschluss.

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Am heutigen Samstag ab 18 Uhr müssen die Friedberger diesen Vier-Tore-Vorsprung in Selb verteidigen und möglichst mehr aus ihren Chancen machen.

Das sieht auch Trainer Gerald Schwarz so: „Defensiv können wir uns wenig vorwerfen, wir haben nur 16 Tore zugelassen. Aber vorne haben wir zu viel liegen gelassen. Im Rückspiel müssen wir ruhiger und konzentrierter spielen.“

Friedberg Dorsch; Ma. Kraus; Müller (2); Loris (6/3); Hartl (1); Wiesner (1); Lang (1); Koch (2); Fuchs (5/2); M. Kraus; Schiechtl; Egidy; Apel; Prechtl (2).

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