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Turnen

22.04.2015

Doppelpack auf dem Treppchen

Sehr gut vertreten war der TSV Friedberg bei den schwäbischen Meisterschaften der Turnerinnen in Illertissen. Unser Bild zeigt (von links) Brygida Dec, Hannah Janicher, Niala Hepe, Lena Lugauer, Julia Roth, Anna Maria Thrä, Laura Hitzler und Sarah Eckert. Es fehlt Laura Cunha.
Bild: Miller

 Laura Hitzler wird unangefochten schwäbische Meisterin. Zwei weitere Mädchen des TSV Friedberg landen in Illertissen jeweils auf dem zweiten Platz

Einen guten Auftritt legten die Turnerinnen des TSV Friedberg bei den schwäbischen Meisterschaften in Illertissen hin. In der Vöhlinhalle sprangen ein Meistertitel durch Laura Hitzler und zwei zweite Plätze durch Sarah Eckert und Hannah Janicher heraus. Für einige waren diese Titelkämpfe auch eine Art Generalprobe.

Bei den Meisterschaften des Turnbezirks, die traditionell in der Illertisser Vöhlinhalle stattfanden, bot sich den Top-Turnerinnen Laura Hitzler, Sarah Eckert und Anna Maria Thrä noch einmal die Gelegenheit, ihre Form eine Woche vor dem Wettkampf in der 3. Bundesliga auf Herz und Nieren zu prüfen. Das gelang äußerst eindrucksvoll, denn Laura Hitzler holte sich unangefochten den Sieg vor ihrer Vereinskameradin Sarah Eckert auf Platz zwei und Anna Maria Thrä, die sich im „Kürkampf olympisch“ der AK15+ auf einen vierten Rang turnte. Zwischen die Friedbergerinnen schob sich Verena Hurler vom KTV Ries, die 0,15 Punkte Vorsprung auf Anna Maria Thrä aufwies. Trotzdem war der Friedberger „Doppelpack“ auf dem Siegerpodest bemerkenswert. Sophia Faist verletzte sich kurz vor dem Wettkampf und konnte nicht antreten.

Heiß umkämpft war der Titel in der Leistungsklasse 2 der Neun- bis Zwölfjährigen. Den verpasste das Friedberger Nachwuchstalent Hannah Janicher um 0,55 Punkte und musste den Sieg Nina Maisel vom TV Kempten überlassen. Schwerer hatten es da schon Julia Roth und Laura Cunha, die erstmals in der Leistungsklasse 2 (16+) antraten und mit Platz 13 und 15 vorliebnehmen mussten. Brygida Dec landete in der Leistungsklasse 3 (neun bis zwölf Jahre) mit Rang acht auf einem Mittelplatz.

Lena Lugauer hielt in der gleichen Klasse der nervlichen Anspannung nicht stand und kam auf Platz 22. Niala Hepe belegte in der Leistungsklasse (13 bis 15 Jahre) einen neunten Platz.

Das Fazit der Trainer Bernd Lill, Sabine Walter und Carmen Hofius fiel positiv aus – auch wenn bei den jüngeren Jahrgängen durchaus noch Verbesserungsbedarf besteht.

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