Handball

21.08.2013

Ein erster Höhepunkt

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Sie schauen gespannt und auch ein bisschen skeptisch dem ersten großen Saisonhöhepunkt der Friedberger Handballer entgegen: Torhüter Patrick Bieber, Spielertrainer Manuel Vilchez-Moreno und Miro Ilic (von links).
Bild: Kleist

 Der TSV Friedberg empfängt am heutigen Mittwochabend im DHB-Pokal den Zweitligisten SG Leutershausen. Der Drittligameister ist dabei klarer Außenseiter

Es ist der erste Höhepunkt der Handball-Saison 2013/14, der den Friedbergern ins Haus steht. Am heutigen Mittwoch, 21. August, ab 20 Uhr hat der TSV Friedberg seinen großen Auftritt in der ersten Runde des deutschen Handballpokals. Zu Gast in der TSV-Halle ist dann der Zweitligist SG Leutershausen. Die junge und neu formierte Friedberger Mannschaft ist dabei natürlich der klare Außenseiter, freut sich aber dennoch auf dieses erste Highlight.

Der TSV Friedberg, der amtierende Drittligameister und Sieger des Pokals auf bayerischer Ebene, hat ein gutes Los erwischt. Die SG Leutershausen kennt man noch gut aus gemeinsamen Drittligazeiten, man hat sich dort schon so manches packende Duell geliefert. Die Badener stiegen in der vorletzten Saison in die 2. Bundesliga auf, dort konnten sie nach einer schwachen Hinrunde mit einer deutlichen Leistungssteigerung in der Rückserie sicher die Klasse halten. Leutershausen war auch schon einmal noch weiter oben im deutschen Handball zu finden – 1968 wurden die Leutershauser deutscher Meister.

Friedberg hingegen musste den Weggang einiger Leistungsträger kompensieren und hat eine fast vollständig neu formierte Mannschaft. Im Vergleich zum Vorjahr sind Jonas Link, Jan-Marco Behr, die den verein verlassen haben, ebenso nicht mehr mit von der Partie, wie Max Segmüller, Johannes und Michael Luderschmid sowie Florian Antony. Segmüller und Johannes Luderschmid fallen verletzt unbestimmte Zeit aus, Michael Luderschmid fehlt aus beruflichen Gründen und Florian Antony hat seine Karriere nach dem Gewinn der Meisterschaft in der 3. Liga beendet.

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Gegen den etablierten und gut eingespielten Zweitligisten sind die Herzogstädter klarer Außenseiter. Aber mit seinen Fans im Rücken wird der TSV versuchen, einen guten Pokalkampf zu liefern und vielleicht sogar den Favoriten ein wenig zu ärgern. Die letzten Resultate waren allerdings nicht so erfolgreich: In den Testspielen bei den Turnieren gegen Bad Neustadt, Horkheim, Konstanz, Pforzheim und Bietigheim setzte es Niederlagen. Aber der Pokal hat andere Gesetze und sicherlich wird es den Herzogstädtern nicht an der nötigen Motivation fehlen.

Leutershausen ist klarer Favorit“, meinte auch der 36 Jahre alte neue Trainer der Friedberger, Harald Rosenberger. Der führt zusammen mit Manuel Vilchez-Moreno das junge Friedberger Team in die nun beginnende Spielzeit. Wer denn im heutigen Pokalspiel zum Einsatz kommen wird, darauf wollte sich Rosenberger noch nicht festlegen lassen. Momentan seien einige Friedberger Akteure angeschlagen, eingesetzt aber werden sollen nur die, die „auch wirklich fit sind“, wie der Trainer betonte.

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