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Kissing

04.12.2019

Supercross: Kissings Team Sturm feiert den ersten Saisonsieg

Mike Alessi aus dem Kissinger Sturm Racing Team landete in der Königsklasse SX1 auf dem ersten Platz.
Bild: Steve Bauerschmidt

Plus Dare Demartile landet in der Königsklasse SC1 auf dem ersten Platz. Für das kommende Jahr hat sich die das Team Sturm Racing aus Kissing neue Ziele gesteckt

Das Kissinger Sturm Racing Team war zum ADAC SX-Cup 2019/2020 in den Chemnitzer Messehallen zu Gast. Vor rund 10000 Zuschauern lieferten die Fahrer an zwei Wettkampftagen eine ansprechende Leistung ab.

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Erstmals in dieser Saison wurde die SX125-Klasse ausgetragen, die ausschließlich auf den Nachwuchs zielt. Für das Team aus Kissing ging der junge Pius Bergmann aus Solalinden bei München an den Start. Bergmann musste sich erst nach vorne arbeiten, kämpfte sich aber auf den dritten Rang und holte somit in seinem ersten Supercross-Rennen einen Podestplatz. Am zweiten Wettkampftag lief der Start wesentlich besser und Pius konnte in der ersten Runde gleich die Führung übernehmen, allerdings ging er kurz darauf zu Boden und musste das Rennen mit beschädigten Motorrad aufgeben.

Team Sturm aus Kissing fährt solide Ergebnisse ein

In der SX2-Klasse waren für das Kissinger Team wieder der Spanier Prol Xurxo sowie der US-Amerikaner Dare Demartile am Start. Xurxo musste einer Verletzung von der vorangegangenen Woche Tribut zollen und das Wochenende am ersten Tag nach nur wenigen Runden beenden. Der Amerikaner Demartile hingegen zeigte sich gut aufgelegt und kam gut mit der Strecke zurecht. Im Finale war er nach dem Start im Mittelfeld und konnte über die Distanz noch mit geschickten Manövern ein paar Gegner kassieren und landete schließlich mit Platz drei auf dem Podium. Am zweiten Veranstaltungstag schaffte es Demartile direkt ins Finale. Trotz eines schwachen Starts und kleinen Fehlern im Rennen schaffte er es noch auf Platz sieben ins Ziel.

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In der Königsklasse SX1 baute das Kissinger Team Sturm wieder auf das US-Dreigestirn Mike Alessi, Matt Goerke und Ronnie Stewart. Während Alessi und Goerke in Trainings und Halbfinale am ersten Wettkampftag souverän immer bei den schnellsten waren, haderte Stewart noch mit der Strecke und schaffte es nicht ins Finale.

In der Endrunde hatten die beiden anderen einen mittelmäßigen Start, aber konnten sich im Rennverlauf auf die Plätze vier und fünf nach vorne arbeiten, was angesichts der Gesamtwertung ein wichtiges und solides Ergebnis ist.

Ein Fahrer des Kissinger Teams muss ins Krankenhaus

Am zweiten Tag qualifizierten sich sowohl Alessi als auch Goerke für die weiteren Rennen. Allerdings musste Letzterer einen Sturz teuer bezahlen – mit Verletzungen musste er in ein Krankenhaus gebracht werden. Mike Alessi hingegen konnte sich auch für das Finale qualifizieren, in dem er seine Stärken ausspielte. Bereits in der ersten Runde führte er das Feld und konnte seinen Vorsprung im Verlauf des Rennens noch weiter ausbauen und fuhr letztendlich als souveräner Sieger über die Ziellinie. Nach 2011, damals auch schon im Dienste von Sturm Racing aus Kissing, holte sich Alessi wieder einen Sieg beim deutschen Supercross. Ronnie Stewart kam nicht gut zurecht und holte sich Platz 12. Mit einem bayerischen Podiumskandidaten in der SX125, dem RED PLATE Dare Demartile in der SX2 und einem lauernden, topmotivierten Mike Alessi geht das Kissinger Team Sturm nun in die Weihnachtszeit und bereitet sich dann auf den Showdown im Januar in der Dortmunder Westfalenhalle vor. (FA)

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