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Sportlerwahl

13.03.2019

Wer wird Sportler des Monats in Friedberg?

Die Sportlerwahl der Friedberger Allgemeinen läuft wieder.
4 Bilder
Die Sportlerwahl der Friedberger Allgemeinen läuft wieder.
Bild: Christian Charisius/dpa (Symbol)

Für den Februar stehen ein Leichtathlet, eine Judoka und eine Schützin zur Wahl. Unterstützen Sie Ihren Favoriten.

Auch für den Monat Februar präsentiert die Sportredaktion der Friedberger Allgemeinen wieder drei erfolgreiche Sportler für die Wahl zum Sportler des Monats. Diesmal sind es ein Leichtathlet, eine Judoka und eine Schützin. Wie und wie lange Sie abstimmen können, sehen sie im unten stehenden Kasten.

Ahmed Tamam wurde Sieger der Winterlaufserie und schwäbischer Cross- und Waldlaufmeister.
Bild: Peter Kleist

Ahmed Tamam Ein großes Lauftalent ist der 17 Jahre alte Somalier Ahmed Tamam, der seit etwas über eineinhalb Jahren in Deutschland lebt. Derzeit ist er in einer Wohngruppe des Kinderheims Friedberg untergebracht. Seit gut einem Jahr trainiert der Mittelstreckenläufer bei der DJK Friedberg mit Trainer Heinz Schrall und gerade in der laufenden Wintersaison machte Tamam nachhaltig auf sich aufmerksam. Er gewann die 41. Augsburger Winterlaufserie, wobei er bei zwei der drei Rennen auf Platz zwei landete und den abschließenden dritten Lauf siegreich beendete. Auch in der Halle ließ er sein Talent aufblitzen. Bei den südbayerischen Meisterschaften lief der U20-Athlet bei den Männern mit und bewältigte die 3000 Meter trotz eines leichten Schnupfens in sehr starken 9:28,59 Minuten. Damit wurde er unter 17 Startern Fünfter und schaffte die Qualifikation für die bayerischen Titelkämpfe. Dort startete er außer Konkurrenz und verbesserte seine Zeit auf 9:24,07 Minuten. „Damit hätte er sich für die deutsche Meisterschaft qualifiziert, aber da darf er als Somalier nicht starten“, so sein Trainer Heinz Schrall. Unlängst siegte Ahmed Tamam auch bei der schwäbischen Wald- und Crosslaufmeisterschaft in Straßberg, wo er die 2,6 Kilometer lange und hügelige Strecke in 8:39 Minuten bewältigte. Pech hatte der junge Läufer bei den bayerischen Hallenmeisterschaften über die 800 Meter. Hier wurde er disqualifiziert, weil er zu früh auf die Innenbahn gelaufen war. „Ich laufe gerne und will unbedingt weitermachen“, sagt der 17-Jährige. Bei der DJK Friedberg fühle er sich sehr wohl. Zurzeit besucht Tamam eine Berufsschule in Augsburg. Er will im kommenden Jahr den Mittelschulabschluss machen.

Maxi Wendeborn von den Sportfreunden Friedberg wurde bayerische Meisterin der U21.
Bild: Peter Kleist

Maxi Wendeborn Erst vor Kurzem feierte Maxi Wendeborn, die 18-jährige Judoka der Sportfreunde Friedberg, ihren bislang größten sportlichen Erfolg: Sie wurde in Abensberg bayerische Meisterin bei den Damen in der Altersklasse U21 in der Kategorie bis 70 Kilo. Dabei hatten sich die drei Bestplatzierten – darunter auch Wendeborns Vereinskollegin Franziska Mayr – gegenseitig besiegt, aber „ich hab’ die niedrigste Wertung gegen mich kassiert und so gewonnen“, meint die Schülerin, die im Mai am Friedberger Gymnasium ihr Abitur machen wird. Erst vor vier Jahren begann Maxi Wendeborn, die in Nagold im Schwarzwald zur Welt kam und seit 2011 in Friedberg lebt, mit dem Judo. „Meine Schwester hat mich mal mitgenommen, weil sie nicht mehr alleine zum Training wollte. Das hat mir sehr gut gefallen und so bin ich dabeigeblieben“, erinnert sie sich. Maxi Wendeborn ist fasziniert vom Judo. „Die runden Bewegungen sind einfach toll und zudem ist bei uns das Teamgefühl in der Mannschaft einfach genial und wir haben super Trainer“, schwärmt der Teenager, der auch schon einmal schwäbische Meisterin geworden war. Zweimal pro Woche wird eineinhalb Stunden trainiert. Dabei sind es nicht Titel oder Erfolge, die die 18-Jährige antreiben. „Es geht mir mehr um den Sport an sich“, sagt sie. Auch in ihrer Freizeit ist sie sportlich unterwegs, nicht zuletzt auch wegen ihres Sportadditums am Gymnasium. „Ich spiele Volleyball beim TSV Friedberg, schwimme und gehe joggen“, so Maxi Wendeborn, die nach dem Abitur auch ambitionierte sportliche Ziele hat. „Ich möchte gerne zu Fuß eine Alpenüberquerung machen und mit dem Rad von Friedberg an die Ostsee fahren“, meint sie, die in ihrer Freizeit gerne viel mit Freunden unternimmt.

Gaumeisterin mit dem Zimmerstutzen wurde Natalie Posselt von KK Mering.
Bild: Peter Kleist

Natalie Posselt Seit sechs Jahren schießt die 19 Jahre alte Meringerin, die im vergangenen Jahr ihr Abitur am Maria-Stern-Gymnasium in Augsburg machte, für KK Mering. Und das sehr erfolgreich. 2018 wurde sie Gaumeisterin mit dem Luftgewehr bei der Jugend, 2019 holte sie sich den Gaumeistertitel mit dem Zimmerstutzen bei den Damen. Den Unterschied zwischen den beiden Waffenarten erklärt Natalie Posselt so: „Mit dem Zimmerstutzen wird auf 15 Meter Distanz geschossen, mit dem Gewehr auf zehn – und der Zimmerstutzen hat ein größeres Kaliber.“ Zum Schießen kam sie eher zufällig. „Das wurde mal im Ferienprogramm angeboten, aber da hab ich es nicht geschafft hinzukommen und deshalb hab’ ich einfach mal so bei den Schützen vorbeigeschaut“, erzählt sie. Und es hat ihr gefallen, schließlich blieb sie dabei und feierte auch sportliche Erfolge. Mehrfach startete sie bei der oberbayerischen Meisterschaft, wurde Vizemarktmeisterin und ist in der laufenden Saison mit der zweiten Meringer Mannschaft ungeschlagen Herbstmeister in der Gauliga geworden. Dabei erzielte sie 375,6 Ringe im Schnitt. Das Wichtigste beim Schießen sei die Konzentration. „Man muss viel üben und sich geistig auch auf das Schießen einstellen“, so die 19-Jährige, die derzeit eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik macht und nächstes Jahr an der FH in Augsburg ein Verbundstudium beginnen will. Ihre sportlichen Ziele hat sie klar umrissen: „Ich will es heuer zu den bayerischen Meisterschaften schaffen und mit der Mannschaft den Aufstieg packen.“

So können Sie abstimmen

Die Sportredaktion der Friedberger Allgemeinen stellt Ihnen heute wieder drei erfolgreiche Sportler zur Abstimmung zum „Sportler des Monats“ zur Wahl. Sie als interessierte Leserinnen und Leser entscheiden, wer sich als Sportler des Monats Februar am Jahresende bei der Wahl zum „Sportler des Jahres 2019“ beteiligen darf.Die Abstimmung läuft vom heutigen Mittwoch, 13. März, bis zum Dienstag, 26. März, um 16 Uhr. Die Stimmabgabe ist wieder per Telefon, SMS oder im Internet möglich. Und so funktioniert es:

Telefon Sie können Ihre Stimme abgeben unter der Nummer

0 13 75/80 80 52-10 für Ahmed Tamam

0 13 75/80 80 52-20 für Maxi Wendeborn

0 13 75/80 80 52-30 für Natalie Posselt

Ein Anruf kostet 14 Cent aus dem Festnetz der Deutschen Telekom. (Abweichende Gebühren bei Anrufen vom Mobiltelefon sind dabei möglich.)

SMS Oder Sie schicken uns eine SMS mit folgendem Inhalt

zeitung fa 10 für Ahmed Tamam

zeitung fa 20 für Maxi Wendeborn

zeitung fa 30 für Natalie Posselt

jeweils an die Nummer 42020

Der SMS-Versand erfolgt zu Ihren regulären SMS-Tarifen.

Internet Sie können Ihre Stimme auch bei uns im Internet abgeben. Das Vorschaubild anklicken, dann das Bild des von Ihnen gewählten Sportlers, die kurzen Anweisungen befolgen und dann auf „Abstimmen“ klicken.

Auswertung Es ist – wie in den letzten Jahren – nicht mehr die absolute Stimmenzahl allein ausschlaggebend, sondern die drei verschiedenen Teilbereiche – Internet, SMS und Telefon – werden separat gewertet. Wer die meisten Stimmen in einem Teilbereich hat, erhält 15 Punkte, der Zweite bekommt zwölf, der Dritte zehn - und diese Punkte aus den drei Teilbereichen werden addiert und so das Ranking ermittelt. Das Ergebnis dieser nicht repräsentativen Umfrage veröffentlichen wir dann in unserer Ausgabe vom Mittwoch, 27. März, und im Internet.

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