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Fußball-Kreisliga

03.10.2019

Bewegt sich was in der Tabelle?

Der VfL Großkötz (in schwarz) und die SG Reisensburg-Leinheim (in rot) wollen raus aus dem Tabellenkeller. Doch ihnen stehen schwere Spiele bevor.
Bild: Ernst Mayer

So langsam scheinen die Teams ihren Platz gefunden zu haben. Der Doppelspieltag bietet Chancen, aber auch Stolpersteine.

Die zweite englische Woche der diesjährigen Kreisliga-Saison findet am Tag der Deutschen Einheit ihre Fortsetzung und wird am Sonntag mit durchaus richtungsweisenden Spielen beendet. Sollte alles nach der Papierform laufen, könnte nach den beiden Spieltagen die Tabelle ziemlich zementiert sein – zumindest bis zum Hinrunden-Ende.

Aufgaben mit Gefahrenpotenzial

Spitzenreiter TSV Ziemetshausen trifft dabei zunächst zu Hause auf den FC Grün-Weiß Ichenhausen und muss dann zur SG Reisensburg-Leinheim fahren. Das sind durchaus machbare Aufgaben mit relativ hohem Gefahrenpotenzial. Denn Grün-Weiß ist für einen Neuling mehr als achtbar in die Runde gestartet, kann unbeschwert aufspielen und steht für dynamischen, technisch guten Fußball. Die SG Reisensburg dagegen steht, wie zu Saisonbeginn auch vereinsintern erwartet, voll im Abstiegskampf. Im heimischen Stadion hat die SG zwar noch keine Bäume ausgerissen (nur zwei Siege aus sechs Partien), aber überwiegend doch gute Leistungen angeboten. Um möglichst schnell Abstand zu den Abstiegsplätzen zu bekommen, muss am Donnerstag ein Sieg beim schon etwas abgeschlagenen punktlosen Tabellenletzten SSV Neumünster-Unterschöneberg her. Das könnte für Entspannung vor dem Duell gegen Ziemetshausen sorgen.

Vier Punkte sollten es schon sein für Offingen

Zum schärfsten Verfolger des Spitzenreiters hat sich zuletzt die junge Truppe von Sven Müller, der VfR Jettingen, gemausert. Am Sonntag verlangten die Müller-Schützlinge dem Spitzenreiter jedenfalls alles ab und zwangen ihn zum erst zweiten Punktverlust ist dieser Runde. Nun muss man am Feiertag beim TSV Offingen antreten, der den Blick nach oben noch lange nicht abgeschrieben hat. Dann müsste man aber auch am Sonntag in Ichenhausen bei Grün-Weiß bestehen. Vier Punkte aus diesen beiden Spielen sollten es für Offingen mindestens sein, um den Kontakt nach oben nicht zu verlieren. Jettingen steht dann am Sonntag ein weiteres Spitzenheimspiel ins Haus, wenn man die momentan auf Platz vier rangierende SpVgg Wiesenbach empfängt. Die Schwarzbächler können dabei ausgeruht an die Mindel reisen, denn Wiesenbach ist am Donnerstag spielfrei. Ansonsten gilt für Wiesenbach das gleiche wie für Offingen: Verlieren eigentlich verboten, möchte man ganz oben mit dran bleiben.

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Einen großen Schritt aus de Abstiegszone heraus haben am vergangenen Wochenende der SV Mindelzell und die TSG Thannhausen mit ihren Siegen gegen Ellzee und Großkötz gemacht. Und an diesem Doppelspieltag will man nun nachlegen. Mindelzell hat dabei das deutlich anspruchsvollere Programm vor der Brust. Denn beim FC Lauingen sowie am Sonntag zu Hause gegen Türk GB Günzburg hängen die Trauben hoch. Lauingen ist nach durchwachsenem Start seit vier Spielen unbesiegt. Und der Aufsteiger von TGB Günzburg ist speziell im heimischen Auwald immer für eine Überraschung gut.

Feuerprobe für Thannhausen

Die TSG Thannhausen fährt am Donnerstag zur Landesligareserve des FC Gundelfingen. Im Donaustadion steht der Amann-Truppe sicher eine richtige Feuerprobe ins Haus, hat doch der FCG seine Ambitionen nach ganz oben noch lange nicht begraben. Dagegen bäckt man beim darauffolgenden Gegner der TSG, dem SSV Neumünster, deutlich kleinere Brötchen. Zumindest gegen den bisher punktlosen SSV sollten es drei Punkte werden.

Für den verletzungsgeplagten Tabellenvorletzten VfL Großkötz steht ebenfalls ein nicht einfacher Doppelspieltag an. Am Donnerstag empfängt man auf heimischen Gelände die SSV Glött. Der Bezirksligaabsteiger dürfte klarer Favorit gegen die Wiedemann-Truppe sein. Am Sonntag geht’s dann zum FC Lauingen um jedes Pünktchen, um den Anschluss an den Relegationsplatz nicht zu verlieren.

Ellzee kann unbeschwert aufspielen

Unbeschwert aufspielen kann am Feiertag die SpVgg Ellzee im Derby gegen Aufsteiger Türk GB Günzburg. Die Elf von der Günz steht momentan jenseits von Gut und Böse, hat dabei zu alter Selbstsicherheit zurückgefunden und gilt nicht zuletzt wegen ihren guten Heimbilanz (drei Siege, ein Remis, eine Niederlage) als leichter Favorit. Aber trotz allem – Türk GB ist nicht zu unterschätzen. Am Sonntag können sich die Zachwey-Mannen dann entspannt zurücklehen – denn da hat man spielfrei. (diz)

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