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Burgau

22.10.2020

Die Pyrolyse in Burgau wird bald abgerissen

Die ehemalige Pyrolyse-Anlage in Burgau.
Bild: Bernhard Weizenegger (Archiv)

Plus Nachdem aus den Plänen für eine Grillkohle-Herstellung nichts geworden ist, soll die Anlage abgebaut werden. Auch ein Thema im Ausschuss: Für den Netto-Markt gibt es einen Nachmieter.

Eine ganze Reihe von Bauanträgen haben die Mitglieder des Burgauer Bauausschusses abgearbeitet. Nachdem Verkaufsgespräche gescheitert waren (wir berichteten), bricht der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises die Pyrolyseanlage bei Unterknöringen nun ab. In diesem Zusammenhang bat CWG-Stadtratsmitglied Frank Rupprecht darum, in einer der nächsten Sitzungen die Mitglieder des Stadtrats auf den neusten Stand der Dinge rund um den Wertstoffhof und die Deponie zu bringen.

Aus formalrechtlichen Gründen muss die Stadt Burgau dem Abbruch der Pyrolyseanlage das gemeindliche Einvernehmen erteilen. Das geschah bei der Sitzung des Bauausschusses einstimmig. Der Abriss der Anlage sei „der erste Schritt auf dem Weg zu einem neuen Burgauer Wertstoffhof“, erklärte Bürgermeister Martin Brenner ( CSU). Um sich ein Bild von dem Vorhaben machen zu können, bat Rupprecht um Informationen im Stadtrat. Der Bürgermeister erwiderte, möglicherweise könne Anton Fink, der Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes, für einen Sachstandsbericht gewonnen werden.

Action-Discounter zieht in den ehemaligen Netto-Markt in Burgau

Im ehemaligen Netto-Markt an der Dieselstraße will der Non-Food-Discounter Action einziehen. Der Bauausschuss erteilte auch hier das gemeindliche Einvernehmen. Welches Warensortiment von Action letztlich angeboten werden darf, müsse das Landratsamt als Genehmigungsbehörde prüfen und entscheiden, erklärte Stadtbaumeister Werner Mihatsch.

Gebilligt wurde der Bau einer Halle für Kfz-Ersatzteile im Gewerbegebiet Nord-West an der Haldenwanger Straße in Burgau. In diesem Zusammenhang entspann sich eine kurze Diskussion zum Thema Grün in Gewerbe- und Industriegebieten. In früheren Jahren war bei den Bebauungsplänen für solche Gebiete wenig auf eine Bepflanzung mit Bäumen und Sträuchern geachtet worden. Dies müsse künftig verbessert werden, regte Grünen-Rätin Eveline Kuhnert an. Bürgermeister Brenner und die Sprecher der anderen Fraktionen sahen dies ebenso.

Einen neuen Flächennutzungsplan will die Gemeinde Haldenwang aufstellen. Im Bauausschuss wurden keine Einwände erhoben. Allerdings müsse bei geplanten Maßnahmen rund um Haldenwang der Hochwasserschutz der Stadt Burgau berücksichtigt werden.

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