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Bibertal

12.11.2019

Gepperth ist jetzt offiziell Bürgermeisterkandidat in Bibertal

Bürgermeisterkandidat Roman Gepperth mit der CSU-Ortsvorsitzenden Elisabeth Eiband und dem Landtagsabgeordneten Alfred Sauter.
Foto: Johannes Preußner/CSU

Die Bibertaler CSU hat Roman Gepperth einstimmig nominiert. Das sind seine Anliegen im Fall einer Wahl.

Viele Bibertaler wollten es sich nicht nehmen lassen, den Bürgermeisterkandidaten der CSU Bibertal, Roman Gepperth, kennenzulernen. Gut gefüllt war der Saal im Gasthof Rudolph in Kissendorf bei der offiziellen Nominierung.

Die Vorsitzende erklärte ausführlich, warum sich die CSU für Gepperth entschieden hat und dass es nicht einfach gewesen sei. In Ihrem Vortrag äußerte sich Elisabeth Eiband aber auch dazu, warum viele Bürgermeister in Bayern nicht mehr bereit sind, zu kandidieren. Es seien nicht nur Altersgründe, sondern in vielen Fällen spiele auch Frust eine Rolle. Kommunalpolitiker hätten immer häufiger mit persönlichen Anfeindungen zu kämpfen.

Früher gab es Wertschätzung, heute Frust

Früher sei das Amt eines Bürgermeisters oder einer Bürgermeisterin mit sehr viel Wertschätzung und einer herausgehobenen Position in der Gemeinde verbunden gewesen. Heute hätten sie das Gefühl, dass sie der Watschenmann für alle sind, heißt es in der Mitteilung. Häme, persönliche Anfeindungen und Drohungen seien heutzutage leider oft an der Tagesordnung. Die Hemmschwelle für Beleidigungen und persönliche Diffamierungen sei deutlich gesunken. Diese Entwicklung habe natürlich auch die Suche nach einem Kandidaten beeinflusst. Aber ungeachtet dieser Entwicklung habe sich die CSU darauf konzentriert, die vergangenen sechs Jahre Revue passieren zu lassen. Das Ergebnis war, dass nur ein Verwaltungsfachmann wieder infrage kommen könne. Die Aufgaben in der Verwaltung würden sukzessive zunehmen, das Spektrum der Verantwortlichkeit habe sich enorm vergrößert, deshalb würden auch die Anforderungen an die Verwaltung größer und komplizierter.

Teamplayer und Verwaltungsprofi

Roman Gepperth habe sich bei seiner Vorstellung als ausgesprochener Teamplayer erwiesen. Verwaltung ist seit vielen Jahren im Landratsamt sein tägliches Geschäft, das er beherrsche. Er habe bis zur Nominierung bereits mit vielen Bibertalern das Gespräch gesucht. Die Schließung des Supermarktes beschäftige viele, doch Lösungen seien nicht so einfach. Auch die Mobilität beschäftige ihn sehr. Da sei ein Mitfahrbänkle eine Idee, die man sicher prüfen müsse. Auch die Sorge, dass Bibertal bereits zum Einzugsgebiet von Ulm gehört und Gefahr laufe, dass viele aufs Land ziehen, weil die Mieten in den Städten nicht mehr zu bezahlen sind, habe Gepperth bereits auf seiner Agenda. Wohnraum schaffen zunächst für Einheimische, Wachstum ja, aber nicht um jeden Preis, das ist das Motto.

Bürgernahe Familienpolitik als Hauptanliegen

Sein Hauptanliegen sei eine bürgernahe Familienpolitik, dazu gehöre, das Platzangebot für Kindergarten und Kinderhort zu erweitern und dem demografischen Wandel anzupassen. Auch solle altersgerechtes Wohnen unterstützt und dabei darauf geachtet werden, dass die Senioren nicht aus der Dorfgemeinschaft ausgegrenzt werden.

Seine Vorstellung ist von den Bibertalern sehr positiv aufgenommen worden, heißt es weiter. Das schlage sich auch im Abstimmungsergebnis nieder. Alle 19 anwesenden CSU-Mitglieder gaben ihm ihre Stimme. Mit dem Zitat: „Das Geheimnis des Erfolges ist, den Standpunkt des Anderen zu verstehen“ , beendete Gepperth seine Vorstellung vor den Bibertaler Bürgern. (zg)

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