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Handball
23.09.2021

Derby in der Dritten Liga: Diesmal wird’s emotional und schwer für den VfL Günzburg

Sieht in der lang ersehnten Rückkehr der Fans in die Rebayhalle einen Baustein für Handball-Erfolge des VfL Günzburg: Michael Jahn.
Foto: Ernst Mayer

Wie die Handballer des VfL Günzburg im Drittliga-Derby gegen die TSG Söflingen bestehen wollen. Für ein paar Günzburger gibt's ein Wiedersehen mit alten Bekannten.

Es wird emotional. Und es wird verdammt schwer. Aber egal wie: Der VfL Günzburg braucht jetzt einfach mal Punkte in dieser dritten Liga. Nach drei Niederlagen starten die Weinroten optimistisch ins Schwaben-Derby gegen den Aufsteiger aus Ulm, die TSG Söflingen. Spielbeginn in der Rebayhalle ist am Samstag, 25. September, um 20 Uhr.

Gábor Czakó spielte und coachte in Söflingen

Noch ein bisschen mehr als seine Aktiven fiebert VfL-Coach Gábor Czakó dem Spiel entgegen. Immerhin spielte er für die Gäste jahrelang in der dritten Liga, um anschließend insgesamt sieben Jahre in der Kuhberghalle zu coachen.

Unterdessen freuen sich die VfL-Spieler um Torwart Patrick Rösch darauf, endlich wieder ein richtig heißes Derby auf heimischem Hallenboden austragen zu können. Auch für Michael Jahn, der immerhin zwei Jahre für die TSG auflief, gibt es zumindest mit ein paar Spielern ein freudiges Wiedersehen.

Worauf die TSG Söflingen setzt

Viele alte Bekannte dürfte er allerdings nicht treffen. Bis auf die Vereinslegende Philipp Eberhardt und Beidhänder Kevin Kraft hat sich das Team von Trainer Tobias Klisch in den vergangenen fünf Jahren komplett verändert. Ehemalige Leistungsträger beendeten ihre Karriere, der Vater der ersten Söflinger Erfolge, Ulrich Gebhard, überließ Markus Brodbeck das Steuerrad und einige große regionale Namen wurden verpflichtet. Besonders stolz dürften die Gäste auf den Transfer von Aaron Mayer (früher MTG Wangen) sein. Der wurf- und sprunggewaltige Rückraum-Mitte-Spieler ist das neue Aushängeschild der Söflinger. Er erwies sich schon zum Saisonstart eindrucksvoll als Torgarant und Spielmacher. In Kombination mit Dennis Hartmann besitzt die TSG einen durchschlagskräftigen Rückraum, gegen den die Günzburger Abwehr ihr ganzes Können auf die Platte bringen muss, um standzuhalten.

Abgesehen vom Blick auf die Tabelle dürften die Günzburger zufrieden mit dem Start in die Saison sein. Sie haben bestätigt, dass sie das Leistungsniveau und auch das Spielsystem für diese Ebene mitbringen. Allerdings sind die Verantwortlichen auf Günzburger Seite immer noch damit beschäftigt, zu einfache Fehler in Abwehr und Angriff abzustellen.

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Leistungen des VfL Günzburg zeigen in die richtige Richtung

Co-Trainer Sandro Jooß hat in den Trainingseinheiten dieser Woche besonderes Augenmerk auf die mentale Seite der jungen Mannschaft gelegt. Zum einen dürfen sie auf keinen Fall mit sich selbst hadern. Alle bisher gezeigten Leistungen zeigten klar in die richtige Richtung, sagte er und bekräftigte zudem, dass jeder Verlust von auch nur einem Prozent der bislang immer überragenden Einstellung direkt mit einer weiteren Niederlage bestraft werden könnte. Zum anderen legte Jooß Wert auf eine stärkere mentale Cleverness im Spiel selbst. Entscheidend werde sein, wie schnell die Günzburger Handballer Fehler im Spiel postwendend mit erfolgreichen Aktionen beantworten können. Hier sieht der Günzburger Co-Trainer bei den Seinen Potenzial nach oben. Er ist aber zugleich sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sein Team die ersten Punkte an die Donau holt.

Michael Jahn: "Verbundenheit mit den Fans"

Michael Jahn freut sich nach den tollen Friedberg-Derbys in der Bayernliga nun auf sein erstes wirklich heißes Nachbarschaftsduell in der Drittklassigkeit. Und noch etwas spornt ihn an: „Uns zeichnet eine besondere Verbundenheit mit den und eine großartige Unterstützung durch die tollen Fans aus. Ich freue mich darauf, in der Rebayhalle endlich wieder eine Stimmung wie vor Corona erleben zu dürfen. Dafür leben wir alle unseren Sport.“

Hier gibt's Eintrittskarten

Eintrittskarten gibt’s online beim VfL Günzburg, am Spieltag von 10 bis 13 Uhr an der Rebayhalle und an der Abendkasse. (AZ)

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