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30.01.2019

Internet: Neues zum Ausbau

Rettenbacher Rat ist informiert worden

Wie ist in der Gemeinde Rettenbach der Sachstand beim Highspeed-Internet? Haushalte, die sich an dem Angebot der LEW Telnet für ein Hochgeschwindigkeitsinternet beteiligt haben, sollen einen kostenlosen Glasfaseranschluss erhalten. Der Punkt stand bei der Sitzung des Gemeinderats zwar nicht auf der Tagesordnung, dennoch geht es diesbezüglich in der Gemeinde voran. Vor Kurzem habe ein Gespräch in größerer Runde, unter anderem mit Vertretern des Betreibers und der Baufirma, Bauamtsleiter Stephan Uano und Mitarbeitern des Bauhofs stattgefunden, informierte Bürgermeisterin Sandra Dietrich-Kast (CSU) auf die Nachfrage von Volker Heß (BL).

Es werde nötig sein, für ein bis eineinhalb Jahre einen Lagerplatz vorzuhalten. Sobald dieser feststehe und die Witterung es zulasse, werde mit den Arbeiten für die Zuleitung von Günzburg über Nornheim begonnen. Vorgesehen seien regelmäßige Treffen für Besprechungen, wie auch einmal in der Woche zu bestimmten Zeiten eine Bürgersprechstunde für Fragen aus der Bevölkerung. Sobald nähere Einzelheiten bekannt seien, werde man die Bürger über das Mitteilungsblatt informieren, eine Infoveranstaltung sei ebenfalls vorgesehen. Während der Bauphase werde weiterhin die Möglichkeit bestehen, von dem Angebot der LEW Telnet Gebrauch zu machen, doch würden hierfür nun Anschlusskosten anfallen, betonte die Bürgermeisterin.

Thema war am Montag auch das Aufstellen von Abfallbehältern. Er würde es sehr begrüßen, wenn es auf gemeindlichem Gebiet, verteilt auf alle vier Himmelsrichtungen, mehr Abfallkörbe gäbe, meinte Markus Neumann (BL). Nichts Kompliziertes, eben nur, dass jeder seinen Abfall entsorgen könne. Die Verwaltung sei beauftragt worden, entsprechende Angebote einzuholen, die dann im Gemeinderat vorgebracht würden, erwiderte die Bürgermeisterin. Einbezogen würden dabei auch die Ortsteile Harthausen und Remshart. Werner Brenner (CSU) schlug vor, wegen der Positionierung auch mit den Hundebesitzern in Kontakt zu treten.

Bisher entsorgte der Abwasserverband Mindel-Kammel den anfallenden Klärschlamm beim Klärwerk Steinhäule in Neu-Ulm. Die Dienstleistung soll nun über einen Zweckverband abgewickelt werden. Zu dem Beschluss der Verbandsversammlung, diesem beizutreten, bedurfte es auch eines Beschlusses der Gemeinde Rettenbach als Verbandsmitgliedskommune. Dieser erfolgte einstimmig, schon aufgrund der Vorteile: langfristige Entsorgungssicherheit des Klärschlamms, die guten bisherigen Erfahrungen und die geringen Transportkosten aufgrund der räumlichen Nähe.

Auch die Jahresrechnung 2017 wurde am Montag in der Rettenbacher Gemeinderatssitzung festgestellt. Der Zweite Bürgermeister Alexander von Riedheim (UWR) trug die Ergebnisse vor. Demnach schließt der Verwaltungshaushalt in Einnahmen und Ausgaben mit rund 2,99 Millionen Euro und der Vermögenshaushalt mit rund 639000 Euro – bei einem Gesamthaushalt in Höhe von rund 3,63 Millionen Euro ab. Enthalten ist darin unter anderem eine Zuführung von rund 340000 Euro in den Vermögenshaushalt. Man dürfe ruhig ein Lob an Bürgermeisterin Sandra Dietrich-Kast aussprechen, wenn man rechne, was man investiere, meinte Werner Brenner. „Schlecht stehen wir nicht da“, sagte er.

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