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Politik

12.10.2019

UWG verzichtet auf einen Bürgermeisterkandidaten

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Die UWG Leipheim mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Horst Galgenmüller (links) und dem Vorsitzenden Klaus Schurr legt ihre Ziele für die Kommunalwahl fest.
Bild: UWG

Das sind die Ziele der Leipheimer Partei für die Kommunalwahl

Auf ihrer Klausurtagung hat die UWG Leipheim die Weichen für die Kommunalwahl 2020 gestellt. Interessierte Mitglieder der UWG sowie die Kandidaten für die kommende Kommunalwahl waren dazu in das Hotel Post gekommen. In seiner Begrüßung wies UWG-Vorsitzender Klaus Schurr, der mit dem Fraktionsvorsitzenden Horst Galgenmüller gemeinsam durch den Abend führte, noch einmal auf das Alleinstellungsmerkmal der UWG in Leipheim hin. Während alle anderen Parteien kreis-, landes- und bundesweit organisiert seien, kümmere sich die UWG ausschließlich um Belange von Leipheim, Riedheim und Weißingen.

Schurr hob hervor, dass es der UWG Leipheim nicht darum gehe, eine Liste mit Namen zu präsentieren, sondern ein funktionierendes und engagiertes Team mit verschiedenen Kompetenzen zusammenzustellen, das das gesamte Gemeinde-gebiet abbildet. So sei es gelungen, 20 Kandidatinnen und Kandidaten aus Leipheim und den Stadtteilen für die Kommunalwahl 2020 zu gewinnen.

Das primäre Ziel dabei sei, gegen die absolute Mehrheit der CSU-Fraktion anzugehen. Eine Vielfalt an Bürgerrepräsentanten und eine rege Diskussionskultur, soll dabei wieder in das Leipheimer Stadtparlament einziehen, damit es zukünftig keine Entscheidungen mehr gebe, die nur durch die Mehrheit einer Fraktion zustande komme. Beispielhaft wurde hier die Wahl des Zweiten und Dritten Bürgermeisters genannt, welche beide nur mit der CSU-Mehrheit gewählt worden seien, oder der Abriss der Fliegerhorsthalle. Des Weiteren bilden kommunale Themen, die aus einer UWG-Umfrage stammen und Leipheimer, Riedheimer und Weißinger Bürgerinnen und Bürger beschäftigen, aber auch Themen, die direkt aus der Bürgerschaft kommen die Schwerpunkte im Kommunalwahlkampf der UWG.

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Die UWG verzichtet auf die Nominierung eines Kandidaten für das Bürgermeisteramt. Im Vordergrund steht für die UWG die Zielsetzung „frischer Wind für Leipheim und sein Stadtparlament“. Bei einem Gegenkandidaten für den Bürgermeister gehe das Stadtoberhaupt erfahrungsgemäß als Stadtratskandidat auf die Wählerliste und hole so für seine Fraktion Stimmen und weitere Mandate.

Das Wahlprogramm präsentiert die UWG Leipheim bei der Nominierungsversammlung, die voraussichtlich Ende November stattfinden wird. Dort werden sich, neben der Bekanntgabe weiterer Veranstaltungstermine der UWG, auch erstmalig alle Kandidaten der UWG vorstellen. (zg)

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