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16.02.2019

Wasserwerk braucht Geld

Das Wasserwerk von Leipheim braucht Geld.
Bild: Bernhard Weizenegger

In Leipheim stehen neue Investitionen an

Der Bayerische Kommunale Prüfungsverband hatte für das Städtische Wasserwerk Leipheim den Jahresabschluss für das Jahr 2017 erstellt. Fast 30000 Euro Gewinn zeigen, dass die Stadt mit den Gebühren auf dem richtigen Weg ist. 2016 konnte nur ein Plus von 3000 Euro verzeichnet werden. Die Zahlen wurden in der jüngsten Stadtratssitzung vorgestellt.

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Das Wasserwerk braucht Geld, die Eigenkapitalquote liegt mit zwölf Prozent deutlich unter den geforderten 30 Prozent und es stehen die nächsten Investitionen an. So sollen die Tiefbrunnen auf dem Areal Pro saniert werden. Bürgermeister Christian Konrad sprach von Kernbohrungen, die Aufschluss geben könnten, ob ein dritter Brunnen dort möglich wäre. Außerdem fänden Überlegungen statt, ob man die Nachbarkommune Bubesheim mitversorgen könne. Aktuell besteht aus Fliegerhorst-Zeiten ein Notwasserverbund mit Bubesheim, der in den letzten Wochen auch genutzt wurde, da in Bubesheim an Weihnachten Keime im Wasser festgestellt worden waren. „Das ist ein langer Prozess. Und dann sind da noch die Wasserverluste in Höhe von 28 Prozent, die dem maroden Leitungssystem geschuldet sind“, so Konrad.

Neben den Zahlen aus dem Wasserwerk lag den Stadträten auch die Jahresrechnung 2017 zur Feststellung vor. 1,4 Millionen Euro wurden 2017 im Verwaltungshaushalt erwirtschaftet und an den Vermögenshaushalt abgegeben. Kredite wurden keine aufgenommen, die Schulden reduzierten sich auf 7,4 Millionen Euro. Verwaltungshaushalt (17,4 Millionen Euro) und Vermögenshaushalt (8,3 Millionen Euro) hatten ein Gesamtvolumen von 25,7 Millionen Euro. Dieter Ammicht (SDP) wies in seinem detaillierten Bericht als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses auf den hohen Anteil (28 Prozent) der Personalausgaben im Verwaltungshaushalt hin und bedankte sich bei der Verwaltung, schließlich habe man keine Auffälligkeiten festgestellt. (sawa)

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