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Interview

05.05.2018

2:0, 3:0, 2:0, 5:0, 5:0, 1:0, 2:1

Hiesige Fußballkenner bekommen den FC Silheim selten zu sehen, tritt der Bibertaler Klub doch im württembergischen Ligabetrieb an. Ausnahme ist die Landkreismeisterschaft im Futsal. Das Bild zeigt Torjäger Christian Pointner (Mitte) im Januar dieses Jahres beim Vorrundenspiel gegen die SG Reisensburg-Leinheim.
Bild: Ernst Mayer

Nach einer 2:8-Schlappe hat der FC Silheim in der Kreisliga A Donau/Iller eine Serie von sieben Siegen hingelegt und ist auf Rang drei geklettert. Wie Abteilungsleiter Manfred „Manne“ Wolf den Höhenflug erklärt

Sechs von sieben siegreichen Spielen in Folge hat der FC Silheim in der Kreisliga A ohne Gegentor überstanden. Wo kommt diese neue Standfestigkeit der Abwehr her?

Das ist schwierig zu sagen. Im letzten Spiel vor dieser Serie haben wir gegen Grimmelfingen acht Gegentore kassiert. Das hat allen mächtig gestunken und es wurden dann deutliche Worte gesprochen und viele Gespräche geführt. Das hat anscheinend gefruchtet.

Gibt es einen Fels in der Brandung?

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Die jüngsten Erfolge möchte ich an keiner einzelnen Person festmachen. Es ist die gesamte Mannschaft, die sich einfach verbessert hat. Wir hatten zuvor das Problem, verletzungsbedingt immer wieder personelle Veränderungen vornehmen zu müssen und konnten selten die gleiche Anfangsformation aufbieten. Glücklicherweise kamen dann keine Verletzten mehr hinzu und das hat der Stabilität in der Mannschaft gutgetan.

Die teils klaren Siege zeigen aber auch: Der FC Silheim verlässt sich nicht allein aufs Mauern, oder?

Mauern war noch nie unsere Devise. Ich kann behaupten, dass wir zu jenen Mannschaften in der Liga gehören, die etwas fürs Spielerische und Fußballerische tun. Unser neues System hat scheinbar jetzt jeder verstanden.

Was beinhaltet das neue System?

Von hinten heraus spielen. Nicht mit langen Bällen, sondern möglichst schnell über mehrere Stationen nach vorne kommen.

Die vergangene Saison schloss der FC Silheim mit Platz fünf ab. In der Sommerpause gab es lediglich zwei Neuzugänge aus der eigenen Jugend. Und jetzt mischt man kräftig oben mit.

Ja, wir haben Alexander Emperle und Fabian Kast, die noch A-Jugend spielen könnten, freigemacht. Es war von Anfang an unser Ziel, wieder unter die ersten Fünf zu kommen. Das hat etwas gedauert, aber jetzt sind wir auf einem guten Weg.

Silheim belegt momentan Platz drei in der Tabelle, mit vier Punkten Rückstand auf die zweitplatzierte TSG Söflingen. Geht da noch was in Sachen Bezirksliga-Rückkehr?

Die Tabelle ist momentan nicht so wichtig. Aber man schielt natürlich schon mit einem Auge nach oben. Ganz wichtig ist, dass wir unsere Spiele gewinnen, dann werden wir sehen, was herausspringt. Es wäre schön, wenn wir das momentane gute Gefühl mit in die neue Saison nehmen könnten.

Im Power-Ranking des Internetportals Fupa sind die derzeit erfolgreichsten Teams aufgeführt. Der FC Silheim ist durch die jüngsten Erfolge von Platz drei auf Platz eins gestiegen. Darauf kann man doch stolz sein.

Ja klar. Fupa ist eine Plattform, auf die in unserer Region viele schauen. Da ganz vorn zu stehen, ist eine feine Sache für einen so kleinen Verein wie den FC Silheim, dessen Philosophie es ist, mit eigenen Spielern auszukommen.

Mit der Verpflichtung von Robert Nan als Trainer hat man anscheinend den richtigen Griff getan. Ist da mit Blick auf die neue Saison schon alles in trockenen Tüchern?

Wir haben mit Robert bereits verlängert. Auch Martin Pointner als Trainer der zweiten Mannschaft, die ja Tabellenführer in der Reserverunde ist, hat verlängert. Auch Torwarttrainer Andreas Kempter und ich als Abteilungsleiter machen weiter. Eine Veränderung gab es bei meinem Stellvertreter. Da kam Jürgen Emperle für Bernhard Merker.

Am Sonntag erwartet der FC Silheim den TSV Holzheim. Ihr Tipp?

Sieg für den FCS. Am besten zu null. Interview: Alois Thoma

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