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Skilanglauf

11.02.2015

Mitmachen ist Ehrensache

Die jüngsten und die ältesten Starter beim Gedächtnislauf: Matthia Strobel und Robert Katzenschwanz sowie Heinrich und Traudl Pfeiffer (von links).

Warum der Anton Wiedemann-Gedächtnislauf eine Neuauflage wert ist

Premiere gelungen! So hieß es gleich nach dem 1. Anton Wiedemann-Gedächtnislauf der Skilangläufer. 65 Skater und Klassiker stiegen nach dem Startkommando von Aletshausens Bürgermeister Georg Duscher in die Loipe, um dem im Alter von 72 Jahren verstorbenen Pionier des Skilanglaufs (wir berichteten) zu gedenken. Eine Resonanz, die durchaus Appetit auf mehr macht. „Wenn es nächstes Jahr wieder Schnee hat, machen wir es wieder“, versprach Fritz Birkner, Vorsitzender des veranstaltenden BLSV-Kreisverbandes Günzburg.

Die Teilnehmer nahmen dieses Versprechen mit Genugtuung zur Kenntnis. Schließlich hatten alle Freude daran, ohne Wettkampfdruck, Zeitnahme und Platzierungsermittlung in der Haseltal-Loipe zu sporteln und nach Lust und Laune zwischen 2,4 und 10,4 Kilometer im Schlittschuh- beziehungsweise im Diagonalschritt zurückzulegen.

Dabei war wettermäßig alles dabei, was einem bei einer Freiluftveranstaltung erfahren kann: Sonnenschein, Wind und Graupelschauer. „Es hat trotzdem Spaß gemacht, das muss man aushalten. Schließlich ist Mitmachen bei so einer Veranstaltung für uns Ehrensache“, stimmte das Ehepaar Pfeiffer überein. Dass sie dabei die klassische Laufvariante und die kurze Strecke wählten, ist allzu verständlich, bringen es Traudl, 73 und Heinrich, 78, Pfeiffer doch zusammen auf 151 Jahre.

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Einige Jahre jünger und dadurch logischerweise als Skater unterwegs waren die neunjährige Matthia Strobel und der gleichaltrige Robert Katzenschwanz, der erst in diesem Winter mit dem Langlauf begonnen hat. Begleitet wurden die jüngsten Starter von ihren Eltern und Geschwistern. Ein gutes Beispiel dafür, dass beim Gedächtnislauf alle Altersschichten vertreten waren und der Tag in Winzer zu einem echten Gemeinschaftserlebnis wurde.

Was den BLSV-Kreisvorsitzenden in seiner Entscheidung bestätigte, statt der Landkreismeisterschaft (mit stetig sinkender Teilnehmerzahl) künftig den Gedächtnislauf ins Programm zu nehmen. Er freute sich zudem über ungefähr 300 Euro Startgelder, die ausschließlich für den Unterhalt des Spurgerätes und den Kauf von Treibstoff verwendet werden. Womit der Skilanglauf in der Haseltal-Loipe weiterhin Zukunft hat.

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