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Wahlkampf

22.02.2014

Bildung hat für die CSU oberste Priorität

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Thema Bildung im Offenhauser „Schlössle“: der Neu-Ulmer Oberbürgermeister Gerold Noerenberg, Kreisrat und Landratskandidat Thorsten Freudenberger, Kreisrätin und -Bewerberin Beate Altmann, Landrat Erich Josef Geßner und der Neu-Ulmer CSU-Vorsitzende und Stadtrat Reinhard Junginger (von links).
Bild: Bernd Kramlinger

Bei einem „Bürgerforum“ stellen die Christsozialen im Landkreis einen ihrer „Programmbausteine“ vor

Landkreis Würde Thorsten Freudenberger im März zum Neu-Ulmer Landrat gewählt werden, würde er vieles so machen, wie bisher – etwa die solide Finanzpolitik des Amtsinhabers Erich Josef Geßner fortsetzen. „Daran sollte sich auch nichts ändern“, sagte der CSU-Bewerber bei einer „Bürgerforum“ genannten Wahlveranstaltung des christsozialen Kreisverbands im „Schlössle“ in Neu-Ulm/Offenhausen am Donnerstagabend. Schwerpunktthema des Fünften von fünf Bürgerforen war Bildung. Im CSU-Selbstverständnis ist Bildung einer von mehreren „Programmbausteinen“, die in Summe das Wahlprogramm der Partei bilden.

Vor rund 70 Zuhörern, von denen der Großteil erstmals oder erneut ein kommunalpolitisches Amt anstrebt, und einer Reihe von Schulleitern gab es zunächst „Impulsreferate“ über die Vorstellungen der CSU zu Bildung. Neu-Ulms Ortsverbandsvorsitzender Reinhard Junginger betonte angesichts des Fachkräftemangels: „Wir können uns Schüler ohne Abschluss nicht leiten.“ Den zehn Prozent von Schulabgängern ohne Abschluss müsse man eine „Perspektive für die Zukunft“ geben.

Beate Altmann, Rektorin der Grundschule in der Stadtmitte, berichtete von ihrem „Traum“ von einer Schule, in der sich Lehrer und Schüler gleichermaßen wohlfühlen. Dazu brauche es nicht notwendigerweise neue Bauten, sondern manchmal nur Veränderungen zwischenmenschlicher Natur. Altmann und eine Kollegin waren es auch, die die „Vision“ einer Bildungsregion in den Landkreis mitbrachten. Die Kreisrätin und -kandidatin sparte nicht mit Lob für ihren Tischnachbarn, Landrat Erich Josef Geßner, der die Idee sofort aufgegriffen habe – mit dem Ergebnis, dass der Landkreis die erste zertifizierte Bildungsregion in Bayern wurde.

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Der Neu-Ulmer Oberbürgermeister Gerold Noerenberg beleuchtete den kommunalen Anteil an Bildung – beispielsweise den Bau von Kita oder Kindergärten.

Landrat Geßner stellte den Zusammenhang zwischen Bildung und „Wettbewerbsfähigkeit“ her. Wolle der Landkreis weiterhin wirtschaftlich in der „Champions-League“ spielen, müsse das Bildungsniveau hoch gehalten werden. Geßners Credo, wonach Bildungspolitik oberste Priorität haben müsse, ist auch das Glaubensbekenntnis von Thorsten Freudenberger. Der Landratskandidat: „Schule schafft die Voraussetzung für die Zukunft.“ Er zeigte auf, dass auch vermeintliche Kleinigkeiten stimmen müssen, soll Bildung gelingen. „Wir werden in Buch kein Gymnasium bauen, aber wir müssen dafür sorgen, dass Jugendliche aus Buch gut ins Gymnasium kommen.“

Dass Bildung nicht mit Abitur und Studium gleichzusetzen ist, betonten mehrere Debattenredner. Willi Fischer wünschte sich etwa eine höhere Wertschätzung nicht-akademischer Berufe.

Landrat Geßner sprach aus Erfahrung, als er mahnte, bei Bildung auch bei der Regierung oder im Kultusministerium vorstellig zu werden und auch eigene (Landkreis-)Wege zu beschreiten. Das Fazit des Abends zog Freudenberger: „Bildung ist nie fertig.“ (kr)

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